Abo
  • IT-Karriere:

Volljährig: Der Amiga wird 18

Commodores PC-Konkurrent weiterhin am Leben

Vor genau 18 Jahren, am 23. Juli 1985, hat Commodore im Lincoln Center in New York den ersten Amiga der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelte es sich um den Amiga 1000 mit AmigaOS 1.x, 7,14-MHz-MC-68000-Prozessor von Motorola, 256 KByte Chip-RAM (erweiterbar auf 512 KByte) und ein 880-KByte-3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Gegensatz zum PC bot der Amiga 1000 bereits ein ausgefeilteres, präemptives Multitasking, eine bessere Grafikleistung und ein passendes Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche. Im Gegensatz zum früher und in größeren Stückzahlen erhältlichen Konkurrenten Atari 520 ST bot der Amiga 1000 die Möglichkeit, an Fernseher anstatt an Spezial-Displays angeschlossen zu werden und auch die Hardware galt als leistungsfähiger. Später folgten - wenn auch nicht in der nun genannten Reihenfolge - der Amiga 500, Amiga 600, Amiga 1200, Amiga 2000, Amiga 2500, Amiga 3000, Amiga 4000 sowie die Amiga-basierten Unterhaltungssysteme CD32 und CDTV.

Derzeit versucht Amiga Inc. die in die Jahre gekommene Plattform mit Hilfe des PowerPC-Prozessor-basierten AmigaOne und eines neuen Betriebssystems zu retten. Wie damals beim Amiga 1000 hat jedoch auch der AmigaOne seine Startschwierigkeiten und die Spezifikationen haben verschiedene Metamorphosen durchlaufen. Der AmigaOne wird von Amiga-Partnern entwickelt und seit Ende 2002/Anfang 2003 bereits verkauft, ebenso wie das konkurrierende Pegasos-Board von Thendic und bplan - nur das zugehörige AmigaOS 4.0 von Amiga Inc. lässt weiter auf sich warten. Doch die Amiga-Gemeinde ist geduldig, zumal es längst alternative Amiga-Betriebssysteme wie MorphOS gibt und sowohl AmigaOne als auch Pegasos auch unter LinuxPPC laufen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 129,00€
  2. (u. a. Mario Kart 8 Deluxe, New Super Mario Bros. U Deluxe)
  3. 89,99€
  4. (aktuell u. a. Silverstone RGB LED Hub 20,99€, Lenovo IdeaPad 449,00€)

FruttiFresh 03. Sep 2004

Stimmt, die damaligen Freax haben sich mit allen möglichen Systemen auseinandergesetzt...

Bernhard Huber 19. Apr 2004

Hallo Also ich besorg mir den AOne auf jedenfall.......freut mich total, dass mit Amiga...

Kai 26. Jul 2003

Ich

Kai 26. Jul 2003

Bin ich eigentlich der Einzige der sich auch mal eine Anwendung kaufte? :) War nen...

Kai 26. Jul 2003

Für den PC gibs auch sowas, nur mit 256Byte ( http://www.256b.com )


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    •  /