Logitech: Probleme im Retail-Geschäft senken Gewinn

Umsatz kann aber weiter gesteigert werden

Logitech hat die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004, welches am 30. Juni endete, vorgelegt. Demnach konnte in diesem Zeitraum ein Umsatz von 218 Millionen US-Dollar erzielt werden, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der operative Gewinn verminderte sich gegenüber dem Vorjahresquartal allerdings um 38 Prozent und belief sich auf 7,9 Millionen US-Dollar.

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Der Reingewinn des Quartals betrug 5,7 Millionen US-Dollar, was 0,12 US-Dollar pro Aktie entspricht - ein Rückgang von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Als Gründe für den Gewinnrückgang führt Logitech die schwache Nachfrage und den harten Wettbewerb im Retail-Geschäft an. In Zusammenhang damit nahm Logitech gegen Ende des 1. Quartals Preisanpassungen vor, die auf den laufenden Verkaufsförderungsmaßnahmen des Unternehmens aufbauen. Zudem führte laut Unternehmensangaben das starke Absatzwachstum in Logitechs OEM-Geschäft (31 Prozent Wachstum gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres) zu einem größeren Prozentsatz an OEM-Verkäufen und somit zu niedrigeren Margen im gesamten Absatzmix des Quartals.

"Obwohl die Preisanpassungen im Retail-Geschäft sich stark in unserem operativen Gewinn des Quartals niedergeschlagen haben, glauben wir, dass die neue Preisgestaltung unsere Produkte gut im Retail-Markt positioniert", meint Guerrino De Luca, Präsident und Chief Executive Officer. "Mit der aggressiveren Preispolitik, kombiniert mit der geplanten Intensivierung der Werbung und des Marketings, soll die Nachfrage nach unseren Retail-Produkten stimuliert werden. Wir antizipieren zudem die Einführung von hoch differenzierten Produktneuheiten im Herbst, welche bereits von unseren Retail-Partnern begutachtet und hoch gelobt wurden."

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