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Red Hat: SCOs Lizenzprogramm ist ungerechtfertigt

Ohne Beweise fehle die Grundlage für SCOs Lizenzprogramm. Als erster großer Linux-Distributor hat jetzt Red Hat auf SCOs Ankündigung reagiert, Linux-Nutzer zur Kasse bitten zu wollen. Red Hat weist darauf hin, dass es bislang weder seitens SCO noch durch ein Gerichtsurteil den Beweis gebe, dass das von SCO angekündigte Lizenzprogramm gerechtfertigt sei.
/ Jens Ihlenfeld
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Es sei ironisch, dass gerade die hohe Transparenz von Open Source nun als Werkzeug dienen solle, um jetzt dagegen vorzugehen. Es sei die Möglichkeit, auf die Quelltexte zuzugreifen, sie zu inspizieren, welche den langfristig größten Wert für die Computer-Industrie darstelle, so Red Hat.

Red Hat selbst sei nicht Teil einer rechtlichen Auseinandersetzung um Unix-Code. Zudem habe niemand öffentlich oder in einem Gerichtssaal bewiesen, dass Rechte an Unix-Code verletzt wurden. Demnach gebe es auch keine Grundlage, eine Lizenz von SCO zu erwerben, um Linux zu nutzen.


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