Nvidia Quadro FX 3000 - GeForceFX 5900 für Profi-3D-Bereich
Der Profigrafikchip QuadroFX-3000-Serie bietet dank 256-Bit-Bus eine Speicherbandbreite von bis zu 27,2 GByte/s, was etwa dem doppelten des noch mit 128-Bit-Speicherschnittstelle ausgestatteten Vorgängers QuadroFX 1000 entsprechen soll. Darüber hinaus können QuadroFX 3000 und 3000G nun erstmals zwei Projektoren so ansteuern, dass diese zwei Bilder – vom Nutzer sind Überlappung und Überblendung steuerbar – passgenau nebeneinander projektieren können. 256 MByte DDR-SDRAM sollen Auflösungen bis 3.840 x 2.400 Bildpunkte möglich machen.
Der QuadroFX 3000G bietet im Gegensatz zum normalen QuadroFX 3000 auch noch die Funktionen Framelock und Genlock. Per Framelock können mehrere Systeme im Cluster an einer "lebensgroßen" Visualisierung arbeiten, während per Genlock eine Synchronisation der 3D-Grafik mit anderen Videosignalen für die Post-Produktion, das Broadcasting, das Compositing und Editing ermöglicht wird. Konkurrenten wie etwa 3dlabs boten dies schon seit langem.
Nvidias exklusiver Europa- und USA-Partner für die Quadro-Produkte hat zeitgleich zur QuadroFX-3000(G)-Ankündigung entsprechende Grafikkarten vorgestellt. Die PNY QuadroFX 3000G (in den USA: "NVIDIA Quadro FX 3000G by PNY") soll für rund 3.000 US-Dollar mit einem Dual-Link-DVI-Ausgang, einem Stereo-Sync-Anschluss für 3D-Shutter-Brillen, einem BNC-Anschluss (Genlock) und zwei RJ45-Anschlüssen (Framelock) ausgestattet sein. Die mit rund 2.300 US-Dollar etwas günstigere, vermutlich auch geringer getaktete PNY QuadroFX 3000("NVIDIA Quadro FX 3000 by PNY") verfügt nur über den Dual-DVI-Ausgang und den Workstation-Stereo-Anschluss.
Die QuadroFX-Grafikkarten werden mit auf akkurate Darstellung spezialisierten und von Softwareentwicklern zertifizierten Treibern für verschiedene Profi-3D-Anwendungen ausgeliefert.



