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Iomega: Winzige Wechselspeicher mit 1,5 GByte Kapazität

Neue Speichertechnik von Iomega, Fujifilm, Citizen und Texas Instruments. Iomega wartet einmal mehr mit einer neuen mobilen Speichertechnik auf. Die neue "Digital Capture Technology Platform" (DCT) soll 1,5 GByte Daten auf Wechselmedien speichern, die in etwa die Größe einer 1/2-Dollar-Münze haben und gerade einmal 9 Gramm auf die Waage bringen sollen.
/ Jens Ihlenfeld
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Iomegas DCT-Plattform soll vor allem in mobilen Endgeräten wie Camcordern, tragbaren Video-Playern, aber auch tragbaren PCs sowie PDAs zum Einsatz kommen. Die Medien verfügen dabei über ein Stahlgehäuse, das vor Datenverlust schützen soll.

Erste funktionsfähige Muster der wiederbeschreibbaren Medien hat Iomega bereits an OEMs ausgeliefert. Geräte auf Basis von Iomegas DCT sollen im zweiten Quartal 2004 auf den Markt kommen.

Entwickelt hat Iomega DCT gemeinsam mit Fujifilm, Citizen und Texas Instruments. So kommen neue, von Iomega entwickelte Magneto-Resistive-Köpfe (MR) zum Einsatz. Die Medien basieren auf der von Fujifilm entwickelten magnetischen Beschichtung namens Nanocubic. Das Material soll Datendichten von 6 GByte pro Quadrat-Inch ermöglichen, laut Fujifilm etwa das Zehnfache von aktuellen magnetischen Medien.

Für das etwa kreditkartengroße Laufwerk zeichnet der Uhrenhersteller Citizen verantwortlich.


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