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SCO plant Lizenzprogramm für Linux-Nutzer

Will SCO Linux-Anwender nun zur Kasse bitten? SCO bereitet ein Lizenzprogramm für Linux-Nutzer vor, das diese vor weiteren rechtlichen Schritten seitens SCO schützen soll, das berichtet das US-Magazin InfoWorld(öffnet im neuen Fenster) . Nach Ansicht von SCO verletzt Linux Urheberrechte von SCO, so dass eine legale Nutzung von Linux ohne Zustimmung von SCO nicht möglich sei.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Lizenzprogramm werde wohl innerhalb des nächsten Monats vorgestellt, so InfoWorld unter Berufung auf SCO-Sprecher Blake Stowell. Für heute hat SCO allerdings bereits zu einer Telefonkonferenz geladen, auf der SCO-Chef Darl McBride sowie SCO-Anwalt David Boies erste Informationen in diese Richtung verkünden wollen.

Details zu dem geplanten Lizenzprogramm wollte Stowell gegenüber InfoWorld aber nicht nennen, man arbeite noch an einigen Punkten des Programms.

SCOs Ansprüche sind derweil weiterhin heftig umstritten. Nach Ansicht von Linux-Entwicklern, allen voran Linus Torvalds, ist auszuschließen, dass "illegaler" Code in den Linux-Kernel eingeflossen sei. Sollte dies doch der Fall gewesen sein, bleibt die Frage, ob SCO durch die Verbreitung von Linux unter der GPL den entsprechenden Code selbst der Lizenz unterworfen habe, womit seine freie Verbreitung unter der GPL legal wäre.

Beweise für die eigenen Behauptungen hat SCO derweil noch immer nicht öffentlich zugänglich gemacht. Lediglich einigen ausgewählten Personen wurden gegen NDA (Non-Disclosure-Agreement) Code-Teile vorgelegt, die SCOs Behauptungen beweisen sollen. Diese Personen dürfen über das Gezeigte aber nicht im Detail sprechen, so dass die Situation weiterhin unklar bleibt, was SCO nun offenbar ausnutzen will. Das Unternehmen hatte bereits vor einiger Zeit andere Unternehmen, die Linux einsetzen, vor rechtlichen Schritten gewarnt.


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