Sony entwickelt speziellen PDA-Prozessor
Der "Handheld Engine"-Prozessor wurde von Sony speziell für den Einsatz in den PalmOS-PDAs der Clié-Reihe entwickelt, um besonders die Multimedia-Funktionen bei niedrigem Stromverbrauch abdecken zu können. So kommt nach Herstellerangaben die Wiedergabe von Videoclips ohne hohe CPU-Taktraten aus, was den Stromverbrauch verringert. Dafür entwickelte Sony das Dynamic Voltage and Frequency Management (DVFM), das eine optimale Energieversorgung durch eine automatische Auswahl der CPU-Taktrate bringen soll.
Um die Miniaturisierung entsprechender PDAs voranzutreiben, integrierte Sony weitere Kernfunktionen der Clié-Modelle in den Prozessor. So weist dieser eine 2D-Grafik-Engine, einen DSP, eine Schnittstelle für eine Digitalkamera sowie ein Memory-Stick-Interface auf. Die CPU beruht dabei auf einem ARM-Kern und erreicht eine maximale Taktrate von 123 MHz.
Der im 0,18-Mikron-Prozess hergestellte Prozessor vom Typ CXD2230GA wird erstmals im Clié UX50 verbaut. Gefertigt wird der "Handheld Engine"-Prozessor in der Sony-Halbleiterfabrik im japanischen Nagasaki.



