Sony entwickelt speziellen PDA-Prozessor
"Handheld Engine"-CPU: Multimedia-Funktionen bei geringem Stromverbrauch
Sony hat einen Prozessor auf ARM-Basis speziell für den Einsatz in PDAs entwickelt, der erstmals im kürzlich vorgestellten Clié UX50 zum Einsatz kommt. Die "Handheld Engine"-CPU soll künftige Clié-Modelle mit hoher Rechenleistung bei Multimedia-Funktionen versorgen und dabei einen geringen Stromverbrauch aufweisen.
Der "Handheld Engine"-Prozessor wurde von Sony speziell für den Einsatz in den PalmOS-PDAs der Clié-Reihe entwickelt, um besonders die Multimedia-Funktionen bei niedrigem Stromverbrauch abdecken zu können. So kommt nach Herstellerangaben die Wiedergabe von Videoclips ohne hohe CPU-Taktraten aus, was den Stromverbrauch verringert. Dafür entwickelte Sony das Dynamic Voltage and Frequency Management (DVFM), das eine optimale Energieversorgung durch eine automatische Auswahl der CPU-Taktrate bringen soll.
Um die Miniaturisierung entsprechender PDAs voranzutreiben, integrierte Sony weitere Kernfunktionen der Clié-Modelle in den Prozessor. So weist dieser eine 2D-Grafik-Engine, einen DSP, eine Schnittstelle für eine Digitalkamera sowie ein Memory-Stick-Interface auf. Die CPU beruht dabei auf einem ARM-Kern und erreicht eine maximale Taktrate von 123 MHz.
Der im 0,18-Mikron-Prozess hergestellte Prozessor vom Typ CXD2230GA wird erstmals im Clié UX50 verbaut. Gefertigt wird der "Handheld Engine"-Prozessor in der Sony-Halbleiterfabrik im japanischen Nagasaki.
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Meine Meinung: Durch die Solartechnik usw. werden Wafers immer größer und billiger...
warum denn 180nm? wenn das teil in 130nm oder noch besser 90nm gefertigt würde, würde das...
die Abkürzung heißt nur DVFM, was bereits im Artikel korrigiert ist. Gruß, Ingo Pakalski...
"Dafür entwickelte Sony das Dynamic Voltage and Frequency Management (DVFMTM)" Na das...