Alienware bringt Notebooks mit austauschbaren Grafikkarten

Besonderer Steckplatz für ATI- oder Nvidia-Grafikkarten von Alienware

Während VoodooPC für den August 2003 ein High-End-Spiele-Notebook mit austauschbarer Radeon-Grafikkarte angekündigt hat, will der Konkurrent Alienware dies noch übertrumpfen: Die noch nicht erschienene Notebook-Serie Area-51m wird mit einer Art selbst entwickeltem AGP-Steckplatz ausgestattet und erlaubt den Austausch der speziellen Grafikkarten auch vom Notebook-Besitzer.

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Dabei könne zwischen Grafikkarten mit aktuellen ATI- und Nvidia-Chips gewählt und diese später auch gegen leistungsfähigere Nachfolger ausgetauscht werden. Bei VoodooPC muss das teure Notebook hingegen erst eingeschickt werden, damit die Grafikplatine - sofern ein Radeon-9600-Mobility-Nachfolger erschienen ist - ausgetauscht werden kann. Nachdem es die Grafikkarten- und Notebook-Hersteller noch nicht geschafft haben, einen Standard für Notebook-Grafikkarten zu etablieren und damit fest installierte und schnell veraltete Grafikchips aktuelle 3D-Software ausbremsen, will Alienware mit seiner eigenen Schnittstelle die Dinge nun selbst angehen.

Alienware S-4m - noch ohne Austausch-Grafikkarte
Alienware S-4m - noch ohne Austausch-Grafikkarte

Die Mini-Grafikkarten sollen mit eigenem Kühlkörper bzw. Lüfter ausgestattet und Alienwares eigenem Standard folgen, um Kompatibilitätsprobleme mit den eigenen Notebooks zu vermeiden. Welche ATI- und Nvidia-Chips auf die Grafikkarten passen, wird von deren technischen Anforderungen abhängen. Preislich sollen die Mini-Grafikkarten von Alienware mit denen von aktuellen AGP-Grafikkarten für Desktop-PCs vergleichbar sein. Das lässt allerdings viel Spielraum, zumal attraktive Preise nur dann zustande kommen, wenn es mehr als einen Anbieter bzw. Hersteller derartiger Grafikkarten gibt.

Die Spiele-Notebooks im schicken Alienware-Design sind - wie die von VoodooPC - im oberen Preisbereich angesiedelt. Die Modelle des neuen Area-51m sollen mit 16,1- oder 15,4-Zoll-Display ausgestattet sein und entweder mit vorinstallierter ATI- oder Nvidia-Grafikkarte mit 128 MByte Grafikspeicher in den nächsten Wochen auf den Markt kommen. Die deutsche Niederlassung des US-Herstellers Alienware konnte Golem.de zu diesem Zeitpunkt noch keine weiteren technischen Details, eine genaue Verfügbarkeit oder Preise nennen.

Nachtrag vom 18. Juli 2003 um 14:50 Uhr:
Das Area51-m wird in Deutschland aus markenrechtlichen Gründen unter dem Namen S-4m erscheinen, ist aber ansonsten technisch identisch. Wen es interessiert: S-4 ist laut Alienware die Bezeichnung des Gebäudes der Area-51, in dem das/die UFOs von 1947 vermutet werden, so dass die Namen immer noch verwandt sind. Die in Teilen veränderbare Ausstattung: 2,6-GHz- bis 3,2-GHz-Pentium-4-Desktop-Prozessor mit HyperThreading und 800-MHz-Systembus, Mainboard mit SiSR-648FX-Chipsatz, 512 MByte bis 2 GByte PC2700-DDR-SDRAM, 40- bis 60-GByte-Festplatte (5400 U./Min), DVD-ROM oder DVD-RW/CD-RW-Brenner als herausnehmbares Modul, 3-in-1-Speicherkartenlaufwerk und WLAN-Mini-PCI-Karte. Weitere Schnittstellen: 3x USB 2.0, 1x Firewire, Infrarotschnittstelle mit beigelegter Fernbedienung. Das 15,4-Zoll-Active-Matrix-LCD der Geräte soll mit WSXGA+-Auflösung glänzen, also 1.680 x 1.050 Bildpunkte bei einem 16:10-Bildverhältnis bieten. Als Grafik-Modul soll etwa eine GeForceFX 5600Go gekauft werden können. Der Preis steht noch nicht fest, die Auslieferung des Alienware S-4m soll voraussichtlich zwischen Mitte August und Anfang September 2003 starten.

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Stefan 26. Apr 2004

Hallo Dennis, Das bezweifel ich, da Alienware dieses auf's Chassis abgestimmte Modul mit...

dennis 25. Apr 2004

kann man die grafikkarten auch in hp pavilion notebook reinbauen freue mich auf eine...

Mike 25. Jan 2004

Finde den notbook geil suche schon seit langen einen Notbooke mit dem man vernüpftig...

Roswell1947 22. Jan 2004

Die Tastatur ist auch im deutschen Layout erhaeltlich.



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