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Dimage X20: Neue Digitalkamera-Flunder von Minolta

Spaß und Bedienkomfort stehen im Vordergrund. Minolta hat mit der Dimage X20 ein neues Modell im Stil der Dimage X oder Xt angekündigt. Die Digitalkamera verfügt über einen 2,1-Megapixel-1/3,2-Zoll-CCD-Sensor sowie ein integriertes optisches 3fach-Zoomobjektiv (Blende 2,8 – 3,7) mit einer Brennweite, die 37 – 111 mm bei einer Kleinbildkamera entspricht.
/ Andreas Donath
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Ein 4fach-Digitalzoom ermöglicht zudem einen 12fach-Zoombereich. Das Objektiv besteht aus zehn Linsen in neun Gruppen (einschließlich zwei doppelseitig asphärischer Elemente), ist vollständig im Gehäuse integriert und fährt selbst bei Betrieb nicht aus. Der Makromodus funktioniert ab 10 cm.

Rückwärtig ist ein LCD-Monitor mit 4-cm-Diagonale angebracht, der über eine Gesamtzahl von 84.960 Pixel und damit etwas weniger als der der Vorgängerin verfügt. Der Verschluss ist elektronisch über das CCD mit einem zusätzlichen mechanischen Verschluss realisiert. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 4 und 1/1000 Sekunde. Das AF-System arbeitet mit fünf Messpunkten. Die Belichtungsmessung erfolgt über 256 Segmente. Die Kamera besitzt eine Programmautomatik für die Belichtungssteuerug und erlaubt eine Belichtungskorrektur von +- 2 EV (Belichtungswerte) in 1/3 Stufen. Der integrierte Blitz arbeitet von 0,1 bis maximal 3,6 Metern.

Zusätzlich hat die Kamera eine Serienbildfunktion, einen 10-Sekunden-Selbstauslöser und einen an der Vorderseite der Kamera ausklappbaren Spiegel für Selbstportraits. Man hält die Kamera mit ausgestrecktem Arm vor sich und schaut in den Spiegel zur Überprüfung der Bildkomposition. Danach wird nur noch der Auslöser betätigt und die Aufnahme ist im "Kästchen".

Das Gerät soll innerhalb von einer Sekunde nach dem Einschalten komplett einsatzbereit sein. Mit der integrierten Diashow-Funktion sind Bildwechseleffekte wie Überblendungen, Verwischungen und Ausblendungen möglich. Diese können auf dem Display der Kamera oder auf dem Fernseher präsentiert werden. Für mehr Komfort beim Betrachten können Hochformat-Aufnahmen direkt in der Kamera gedreht werden.

Mit dem Multi-Frame-Modus werden neun Bilder einer einzigen Situation in einer Aufnahme festgehalten und in einem Aufnahmerahmen als 3-x-3-Matrix angeordnet.

Außerdem kann man die Bilder einfärben, eine Aufnahme wie beim Sandwichverfahren in eine andere einblenden oder kleine Videoclips mit Ton in 160 x 120 oder 320 x 240 Pixel aufnehmen. Die Länge der Filmsequenz hängt dabei nur von der Kapazität der Speicherkarte ab.

Das Gerät speichert auf SD-Speicherkarten (eine 8-MByte-Karte ist dabei) und unterstützt DCF 1.0, DPOF und Exif 2.2 sowie Epson USB Direct-Print. Per USB-1.1-Schnittstelle kann man Daten mit dem Rechner austauschen. Die Energieversorgung der DiMAGE X20 erfolgt über herkömmliche Mignon-(AA-)Alkaline-Batterien oder NiMH-Akkus in der gleichen Größe.

Die Kamera misst 86 x 67 x 23,5 mm (B x H x T) und wiegt ohne Batterien und Speichermedium ca. 115 Gramm. Die neue Minolta Dimage X20 wird voraussichtlich ab August 2003 zum Preis von 269,- Euro im Handel erhältlich sein.


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