Network Associates mit Gewinneinbruch
Schwarze Zahlen nur knapp erreicht
Network Associates hat für das am 30. Juni 2003 abgelaufene zweite Quartal seines Geschäftsjahres einen Nettoumsatz von 216,6 Millionen US-Dollar gemeldet. Im Jahr zuvor waren es noch 233 Millionen US-Dollar. Auf GAAP-Basis betrug der Nettogewinn von Network Associates im zweiten Quartal 1,1 Millionen US-Dollar, das entspricht gerade einmal 0,01 US-Dollar pro Aktie.
Der Pro-forma-Nettogewinn für den Berichtzeitraum wurde mit 20 Millionen US-Dollar, gleich 0,11 US-Dollar pro Aktie, angegeben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 23 Millionen Dollar oder 14 Cent je Aktie ausweisen.
Im zweiten Quartal erweiterte Network Associates sein Board of Directors mit Robert B. Bucknam, dem vormaligen Personalchef des Federal Bureau of Investigation (FBI). Das Unternehmen gab überdies die Ernennung von Kevin Weiss zum Executive Vice President of Worldwide Sales bekannt. In seiner neuen Position ist Weiss für die fünf Regionen der Firma zuständig: Nordamerika, Europa, EMEA (Europa, Mittelost und Afrika), Asia-Pazifik, Lateinamerika und Japan. Weiss hatte im Oktober 2002 die Leitung der EMEA-Region von Network Associates übernommen.
Network Associates erwartet für das dritte Quartal einen Nettoumsatz zwischen 220 und 225 Millionen US-Dollar. Der erwartete Pro-forma-Nettogewinn soll zwischen 0,10 und 0,12 US-Dollar pro Aktie liegen. Für das vierte Quartal geht das Unternehmen von einem Nettoumsatz zwischen 255 und 260 Millionen US-Dollar und einem Pro-forma-Nettogewinn von 0,20 bis 0,22 US-Dollar pro Aktie aus.
Auf das gesamte Kalenderjahr 2003 gerechnet ergibt sich aus diesen Prognosen ein Mittelwert von 911 Millionen US-Dollar beim Nettoumsatz und von 0,54 US-Dollar beim Pro-forma-Nettogewinn.
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