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EDS entlässt in Deutschland bis zu 800 Mitarbeiter

Kostenstruktur wird überarbeitet. Der IT-Dienstleister EDS Deutschland hat bekannt gegeben, dass er im Rahmen der Anpassung seiner Strategie Verhandlungen mit den Mitbestimmungsgremien aufgenommen hat, um zwischen 700 und 799 seiner rund 5.300 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.
/ Andreas Donath
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Die Konsolidierung und Restrukturierung in Deutschland ist Teil des weltweiten Prozesses, die Kostenstruktur gerade in Europa im hart umkämpften IT-Outsourcing-Geschäft nachhaltig zu verbessern, teilte das Unternehmen mit. Denn auch obwohl sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit langsam verbessern, bleibe die Nachfrage in Deutschland schwach.

EDS hatte im Juni 2003 seine geänderte Geschäftsstrategie unter dem neu eingesetzten Vorstandsvorsitzenden Michael Jordan vorgestellt. Demnach fokussiert sich das Unternehmen zukünftig auf Stabilisierung und Wachstum in seinem Kerngeschäft IT-Outsourcing. EDS will seine Position in der Branche zurückerobern, indem es bei hochwertigen IT-Outsourcing-Services wieder die Kostenführerschaft zu übernehmen versucht. Darüber hinaus will EDS in Deutschland verstärkt branchenorientierte Services wie Business Process Outsourcing (BPO) und Business Transformation Services (BTS) anbieten.

Der nach IBM weltweit zweitgrößte IT-Dienstleister (nach Eigenangaben weltweit größtes herstellerunabhängiges IT-Dienstleistungsunternehmen) erzielte 2002 einen Jahresumsatz von 21,5 Milliarden US-Dollar.


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