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Spieletest: Summer Heat Beach Volleyball- Neuer Bikini-Sport

Beach Volleyball jetzt auch für die PlayStation 2. Gamecube-Besitzer greifen zu Beach Spikers, Xbox-Spieler zocken DOA Xtreme Beach Volleyball – nur PlayStation-2-Anhänger hatten bisher Pech, wenn sie mit leicht bekleideten Strandschönheiten zu einer Runde virtuellem Beach Volleyball antreten wollten. Dank Acclaim ist aber auch diese Marktlücke nun geschlossen.
/ Thorsten Wiesner
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Summer Heat Beach Volleyball wartet mit insgesamt 14 verschiedenen Charakteren auf, wobei nicht nur männliche Spieler auf Grund makelloser und in jeder Hinsicht physisch korrekt animierter Damen in Entzückung geraten dürften – auch ein paar männliche Waschbrettbauch-Sportler sind anwählbar. Haut- und Frisurfarbe dürfen dabei dem eigenen Geschmack entsprechend variiert werden.

Die Steuerung ist sehr simpel und fast perfekt auf die Tasten des PS2-Pads angepasst, schon nach kurzer Einspielzeit beherrscht man auch gut platzierte Schmetterbälle und gefühlvolle Ballannahmen. Gelingen einem mehrere gute Spielzüge, wird man dafür mit "Power-Ups" belohnt, so dass man zum Beispiel Special Moves ausführen oder besonders schnell reagieren kann.

An Spiel-Modi wird das in diesem Segment Übliche geboten: Für ein kleines Spiel zwischendurch bieten sich Arcade und Exhibition an, hat man mehr Ausdauer, entscheidet man sich für ein ganzes Turnier. Ein paar Mini-Spiele, die im Laufe der Zeit freigeschaltet werden, sorgen für zusätzliche Abwechslung.

Zwar gibt es insgesamt zwölf verschiedene Arenen, in denen man zum Spiel antritt, allen Plätzen gemeinsam ist allerdings die leider recht karge Grafik – ganz im Gegensatz zu den Charakteren können die Courts und die Umgebung optisch kaum überzeugen. Dafür gibt es eine sehr gelungene Zeitlupen-Funktion, mit deren Hilfe sich spektakuläre Spielzüge nochmals begutachten lassen.

Natürlich wartet Summer Heat Beach Volleyball auch mit Mehrspielermodi für bis zu vier Spieler auf. Auch wenn man nur zu zweit spielt, darf man dabei wählen, ob man zusammen in einem Team oder lieber gegeneinander spielen möchte.

Fazit:
Ähnlich wie Beach Spikers auf dem Gamecube weiß auch Summer Heat Beach Volleyball auf der PlayStation 2 vor allem auf Grund der einfachen und dennoch recht komplexen Steuerung zu begeistern. Zwar enttäuschen die etwas kargen Hintergründe ein wenig, schon allein auf Grund mangelnder Alternativen ist der Titel für Anhänger des sandigen Sports aber eine rundum empfehlenswerte Anschaffung.


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