SAP mit weniger Umsatz

Operativer Gewinn steigt im zweiten Quartal um 6 Prozent

Die SAP AG hat im zweitem Quartal ihr operatives Ergebnis um 6 Prozent auf 340 Millionen Euro steigern können. Der Pro-forma-Gewinn stieg um 20 Prozent auf 388 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz im zweiten Quartal 2003 sank um 8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse stieg der Gesamtumsatz allerdings um 2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2002.

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Der Produktumsatz, der sich aus Softwarelizenz- und Wartungserlösen zusammensetzt, betrug wie in der Vorjahresperiode 1,1 Milliarden Euro, wobei die Wartungserlöse im zweiten Quartal 2003 auf 633 Millionen Euro kletterten. Die Beratungserlöse betrugen 479 Millionen Euro und die Schulungserlöse 75 Millionen Euro.

Die Softwarelizenzumsätze sanken derweil um 13 Prozent auf 431 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse sank der Softwarelizenzumsatz um 5 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2002.

Dennoch geht SAP davon aus, im zweiten Quartal 2003 erneut Marktanteile hinzugewonnen zu haben.

Das Konzernergebnis betrug im zweiten Quartal 2003 219 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte betrug am 30. Juni 2003 28.961. Dies sind 307 Mitarbeiter mehr als am 31. März 2003.

SAP geht unverändert davon aus, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie im Gesamtjahr 2003 zwischen 3,45 und 3,60 Milliarden Euro liegen wird. Eine Umsatzprognose gab SAP nach wie vor nicht ab.

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