Macromedia startet Software-Zwangsaktivierung

Macromedia überarbeitet Nutzungsbedingungen der Software

Mit der Markteinführung des Web-Editors Contribute 2.0 erprobt Macromedia erstmals eine Zwangsaktivierung für seine Produkte. Installierte Software muss demnach nach der Installation zusätzlich zur Eingabe der Seriennummer bei Macromedia freigeschaltet werden. Ansonsten verweigert die Software nach einem bestimmten Zeitraum ihre Arbeit.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Produktaktivierung von Macromedia sieht vor, dass man Contribute 2.0 nur 30 Tage nach einer Installation ohne eine entsprechende Aktivierung nutzen kann. Die Aktivierung kann dabei entweder über das Internet oder per Telefon über eine kostenlose Rufnummer abgewickelt werden. Bei der Aktivierung via Internet genügt die Eingabe der Seriennummer, während bei der Telefon-Freischaltung zusätzlich ein Aktivierungscode übermittelt werden muss.

Dieses Verfahren gilt dabei für alle einzeln verkauften Versionen von Contribute 2.0. Nur bei entsprechenden Großabnahmen für Unternehmenskunden entfällt eine entsprechende Aktivierung der Software. Wird die Software 30 Tage nach dem ersten Start nicht aktiviert, lässt sich diese nicht mehr starten und benutzen. Erst durch die Aktivierung kann die Software dann wieder verwendet werden.

Bei einer Aktivierung über das Internet oder per Telefon fragt Macromedia einige Daten des betreffenden Computersystems ab, verspricht aber, diese Daten zu anonymisieren und nicht an Dritte weiterzuleiten. Bei der Aktivierung werden nach Herstellerangaben folgende Daten an Macromedia übermittelt: Seriennummer, Titel, Version und Sprache der Software sowie das verwendete Betriebssystem samt Versionsnummer und Sprachversion. Zusätzlich wird eine Hardware- und Aktivierungskennung auf dem Computer abgelegt. Die Hardware-Kennung errechnet sich aus der Festplatten-Geometrie sowie der CPU-Familie im betreffenden System und wird nicht an Macromedia übertragen. Dies gilt auch für die Aktivierungskennung, die sich aus einer Zufallszahl ergibt und keine Daten zum verwendeten System enthält.

Mit Hilfe dieser Daten will Macromedia garantieren, dass die Software nur auf der erlaubten Anzahl an Arbeitsplätzen genutzt wird. Im Zuge der Zwangsaktivierung hat Macromedia das End User License Agreement (EULA) überarbeitet und gestattet nun, dass eine Lizenz auf zwei verschiedenen PCs installiert und verwendet werden darf. Dabei müssen sich die beiden Rechner im Besitz des Lizenznehmers befinden und die Software darf nicht zeitgleich genutzt werden. Macromedia sieht hier als Zweitsystem etwa den Einsatz auf einem Laptop.

Vorerst gilt die Zwangsaktivierung in einem Feldversuch ausschließlich für Contribute 2.0. Nach Ablauf des Feldversuchs will Macromedia für weitere Produkte prüfen, ob diese Produktaktivierung auch dort eingeführt wird. Macromedia will damit die nicht-authorisierte Nutzung ihrer Software stoppen und es dem loyalen Kunden so einfach wie möglich machen, Macromedia-Produkte zu verwenden.

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Macromedian 18. Jul 2003

Hi, Lala. Ich stimm dir grundlegend zu. Die ganzen MM Produkte hab ich der einfachkeit...

lala 18. Jul 2003

rechne da noch mal das zend studio und nen zend encoder drauf, ruck zuck biste bei 6000...

c 17. Jul 2003

also, als schreiner kann ich meine werkzeuge jedem ausleihen solange ich will. dies ist...

Sven Janssen 17. Jul 2003

in unserem Bereich juckt die Leute das nicht. Und jeder der 5-6 Software Hersteller in...



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