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ATI Catalyst 3.6 - Neue Treiber für Radeon-Grafikkarten

Weitere Darstellungsprobleme mit Spielen und 3D-Anwendungen beseitigt. Nachdem der Grafikchip-Hersteller ATI bereits im Juni mit seinem Catalyst 3.5 getauften Windows-Treiberpaket die von MadOnion.com beanstandeten 3DMark-2003-Optimierungen herausnahm, gibt es nun mit der Version 3.6 ein weiteres Update. Neben den üblichen Beseitigungen von Darstellungsproblemen mit Spielen und Anwendungen wurden auch Fehler bei der Mehrschirm-Unterstützung beseitigt.
/ Christian Klaß
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Behoben wurden Probleme mit der Demo von Lord of the Realms 3, NeverWinter Nights (Flackern und Grafikfehler behoben), mit der 3D-Community Second Life und mit Unreal Tournament 2003 (kein Absturz mehr beim CTF-December Level). Auch mit dem 3D-Benchmark ViewPerf 6.1.2 (Windows ME stellt nun die Grafik wieder dar) und der 3D-Grafik-Anwendung 3ds max (Direct3D-Modus, Kantenglättung funktionieren wieder korrekt) sollen die Treiber nun ordentlich arbeiten. Die Nutzung von "Hardware Overlay Alpha Deblocking" nutzt nun laut ATI ab Catalyst 3.6 kaum noch Prozessor-Rechenzeit.

Bei der Nutzung der TV-Ausgabe sollen Skalierungs- und Positionierungs-Probleme beseitigt worden sein. Zudem kann die Grafikkarte über die Anzeig-Eigenschaften gezwungen werden, erneut nach einem angeschlossenen Fernseher zu suchen – alternativ kann auch die TV-Unterstützung ganz abgeschaltet werden. Bisher eher für US-Nutzer interessant ist, dass die Wiedergabe von HDTV-Material im ATI-Player nicht länger im Neustart des Rechners resultiert.

Wird ein LCD als primäres und ein Röhrenmonitor als sekundäres Display genutzt, sollen nun bei Aktivierung des Overlay-Theater-Modus (stellt Video bildschirmfüllend im Sekundärdisplay dar) und anschließender Vorschau eines Bildschirmschoners keine Darstellungsprobleme mehr auftreten. Auch die Nutzung des erweiterten Desktops (Windows-Oberfläche auf zwei Bildschirmen) soll bei bestimmten Auflösungen und Farbtiefen keine Bildfehler mehr im zweiten Display erzeugen.

In AGP-8X-Mainboards gesteckte Radeon-9600- und Radeon-9600-Pro-Grafikkarten sorgen laut ATI mit der neuen Treiberversion nicht mehr dafür, dass bestimmte 3D-Anwendungen nicht mehr reagieren. Außerdem gibt es neuerdings die Möglichkeit, die Smart-GART-Unterstützung zu deinstallieren, falls ATIs Aktivierung von AGP-Funktionen Probleme mit sich bringt.

ATIs mehrsprachiges Universaltreiber-Paket Catalyst 3.6 unterstützt die Radeon-Serien 7000 bis 9800, während für Grafikkarten mit den in die Jahre gekommenen Rage-Chips andere Treiber benötigt werden. Catalyst 3.6 gibt es in einer Version für Windows 98/ME(öffnet im neuen Fenster) und in einer für Windows 2000/XP(öffnet im neuen Fenster) . Erstmals bietet ATI dabei die Möglichkeit, den Treiber, die zugehörige Control Panel Software und den WDM Capture Driver (für All-in-Wonder-Produkte) in einem Paket und nicht mehr nur einzeln herunterzuladen. Auch die Webseiten von ATI sind seit kurzem überarbeitet und übersichtlicher – wobei die Treibersuche(öffnet im neuen Fenster) sehr an die von Nvidias Website erinnert.


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