UN-Konferenz über Informationsgesellschaft steht an

Freie Software prominent vertreten

Vom 15. bis 18. Juli 2003 findet in Paris eine Vorbereitungskonferenz für den "World Summit on the Information Society" statt, bei dem im Auftrag der UN-Hauptversammlung über die Zukunft und Richtung der Informations- und Wissensgesellschaft beraten werden soll. Nominiert vom Koordinierungskreis der deutschen Zivilgesellschaft zum WSIS, wird Georg Greve, Präsident der FSF Europe, als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation am Treffen teilnehmen.

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"Für den Koordinationskreis der deutschen Zivilgesellschaft zum WSIS an diesem wichtigen Treffen teilnehmen zu dürfen, bedeutet eine große Ehre und ist ein Ansporn, die hohen Erwartungen zu erfüllen", sagte Georg Greve auf dem LinuxTag in Karlsruhe. "In dieser Funktion möchte ich auch der Bundesregierung dafür danken, dass sie einer Partizipation der Zivilgesellschaften die Tür geöffnet hat. Wir hoffen, dieses während des zweijährigen Gipfelprozesses noch ausbauen zu können und anderen Ländern als Vorbild zu dienen."

Georg Greve weiter: "Zentrales Thema wird für mich die nachhaltige Wissensgesellschaft sein. Neben Fragen wie Wissens- und Zugangsgerechtigkeit sowie informationeller Selbstbestimmung, mit denen ich im Rahmen meiner Tätigkeit für freie Software regelmäßig zu tun habe, werden in Paris auch Geschlechtergerechtigkeit und erweiterte Partizipationsmöglichkeiten durch neue Medien eine große Rolle spielen."

"Freie Software bietet gerade Entwicklungsländern vielfältige Chancen, Anschluss an eine Informations- und Wissensgesellschaft zu finden. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass Georg Greve Teil der deutschen Regierungsdelegation sein wird", sagte Markus Beckedahl, Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien e.V.

Die Free Software Foundation Europe (FSF Europe) ist eine gemeinnützige regierungsunabhängige Organisation, die sich allen Aspekten der freien Software in Europa widmet.

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