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STG zeigt WLAN-Versorgung via Satellit

WLAN-Zugänge auch für abgelegene Regionen. Das Bochumer Unternehmen STG Kommunikations- und Nachrichtentechnik will auf der IFA 2003 eine Lösung für satellitengestützte WLAN-Hot-Spots vorstellen. Die Verbindung aus WLAN-Technologie mit einer bidirektionalen Satellitenverbindung soll es erlauben, selbst in Regionen außerhalb der Ballungszentren und DSL-Infrastrukturen Hot-Spots zu betreiben.
/ Jens Ihlenfeld
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Das System erreicht im Download Geschwindigkeiten von bis zu 2 MBit/s und im Rückkanal bis zu 512 KBit/s. Gezeigt wird das System in Halle 2.1 am Gemeinschaftsstand 221 des Fachmagazins Digitalfernsehen.

Die laufenden Kosten für das neue System sollen je nach Leistungspaket zwischen 150,- und 600,- Euro im Monat liegen. Die einmaligen Kosten für die gesamte notwendige Satelliten-Hardware und Installation liegen bei rund 3.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für den WLAN-Access-Punkt sowie eine Abrechnungs-Software.

Der Zugang basiert auf dem 2-Wege-Satellitensystem D-Star von Eutelsat, das aus einer 96-cm-Satellitenantenne mit Sende-/Empfangskonverter sowie einem kleinen Terminal besteht. Kombiniert mit einem WLAN-Access-Point und entsprechender Abrechnungs-Software sollen sich mit dem System in wenigen Stunden überall Hot-Spots aufbauen lassen. Das WLAN kann dann unabhängig von jeglichen terrestrischen Breitbandanschlüssen betrieben werden.


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