Klage gegen Puretunes: Keine MP3-Downloads mehr möglich
Puretunes verfügte zwar über keine Zustimmung der betroffenen Musik-Labels für das Angebot der Downloads, hatte sich nach eigenen Angaben aber von spanischen Verwertungsgesellschaften Lizenzen eingekauft und fühlte sich rechtlich damit auf der sicheren Seite. Schon kurz nach dem Start des Angebotes, bei dem man gegen Zahlung von 24,99 US-Dollar einen Monat lang unbegrenzt nicht kopiergeschütze MP3s herunterladen konnte, traten allerdings technische Probleme auf. Mittlerweile ist der Service abgeschaltet.
Die RIAA begründet ihre Klage gegen die spanische Muttergesellschaft von Puretunes damit, dass das Angebot auf Grund fehlender Zustimmung der Plattenfirmen zu keinem Zeitpunkt legal gewesen sei. Zudem hätte man Kunden mit falschen Angaben hinters Licht geführt und sie glauben lassen, Puretunes hätte wirklich Rechte an den betreffenden Musikstücken erworben.
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