Abo
  • IT-Karriere:

Rambus, Toshiba und Elpida stellen XDR DRAM vor

XDR DRAM läuft zunächst mit 3,2 GHz, später mit 6,4 GHz und mehr

Rambus hat zusammen mit Toshiba und Elpida mit XDR DRAM eine neue Speichergeneration vorgestellt. XDR DRAM nutzt das XDR-Speicherinterface (vormals Yellowstone) von Rambus und läuft mit bis zu 3,2 GHz. Sony hat die neue Technologie bereits vorab zur Verwendung mit "Cell" lizenziert, unter anderem die Basis für Sonys PlayStation 3.

Artikel veröffentlicht am ,

XDR DRAM soll zunächst in den Bereichen Grafik und Netzwerk, später aber auch als Hauptspeicher für PCs, Server sowie Mobile-Systeme Verwendung finden. XDR DRAM soll vor allem im Vergleich mit speziellen, schnellen, aber nur in geringen Stückzahlen gefertigten DRAMs Kostenvorteile bei ähnlicher Leistung bieten.

Stellenmarkt
  1. Carl Beutlhauser Baumaschinen GmbH, Passau
  2. Hessisches Ministerium der Finanzen, Wiesbaden

Dabei soll XDR DRAM in einem ersten Schritt mit 3,2 GHz angeboten werden, Rambus plant aber, die Geschwindigkeit auf 6,4 GHz und mehr zu erhöhen, um Speicherbandbreiten von 100 GByte/s zu erreichen. Den Kern der XDR-RAM-Technologie stellt FlexPhase dar, laut Rambus eine Abkehr von traditioneller Schaltkreistechnik, da Datenfluss und Takt automatisch aufeinander angepasst werden, wobei die Genauigkeit innerhalb von 2,5 Pikosekunden liegen soll. Speichersystem-Designer sollen damit einfachere und kompaktere Speicherlayouts entwickeln können. Im Gegensatz zu traditionellen Herangehensweisen bei seriellen Verbindungen soll bei FlexPhase kein Taktgeber implementiert sein, was Latenzzeiten verringern und bis zu 20 Prozent Bandbreite sparen soll.

Toshiba und Elpida wollen erste Muster von XDR DRAM im Laufe des Jahres 2004 auf den Markt bringen, die Massenproduktion ist für 2005 geplant.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 95,00€
  2. (u. a. Powerbanks ab 22,49€, 5-Port-Powerport für 26,39€)
  3. 53,99€ (Release am 27. August)
  4. ab 349,00€ (für 49-Zoll 4K UHD)

Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /