• IT-Karriere:
  • Services:

Napster-Gründer wechselt auf die Seite der Musikindustrie

Shawn Fanning mit neuer Technik zum Entdecken geschützter Musik

Kaum einer Person werden die Umsatzeinbrüche der Musikindustrie so sehr zugeschrieben wie Shawn Fanning - der junge Amerikaner hatte durch die Entwicklung der Tauschbörsen-Software Napster praktisch die Ära des Filesharing in großem Umfang eingeleitet. Jetzt meldet er sich mit einer neuen Entwicklung zurück, die diesmal allerdings vor allem den Interessen der Musikindustrie dienen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie die Los Angeles Times berichtet, hat Fanning eine neue Technik entwickelt, mit der Tauschbörsen automatisch erkennen können, wenn ein urheberrechtlich geschützter Song getauscht wird. Hierzu wird ein digitaler Fingerabdruck verwendet, der in die Songs integriert wird. Sobald ein User eine geschützte Datei anbietet, wird dies auf Grund einer Anbindung an eine Datenbank registriert. So soll es dann möglich sein, Gebühren beim Nutzer zu erheben, wenn ein geschützter Song heruntergeladen wird.

Fannings Idee ist nicht wirklich neu - in der Vergangenheit versuchten bereits verschiedene Anbieter, derartige Wasserzeichen in Musikstücke zu integrieren und so dem unbegrenzten Datenaustausch einen Riegel vorzuschieben - bisher allerdings ohne merklichen Erfolg. Fanning befindet sich derzeit in Gesprächen mit den großen Plattenfirmen, um sie vom Sinn seiner Technik zu überzeugen. Erfolgreich kann die Technik aber nur dann sein, wenn der äußerst unwahrscheinliche Fall eintritt, dass alle bestehenden Tauschbörsen wie Kazaa und Co. sie auch einsetzen - sonst werden Nutzer wohl auf andere kostenlose Angebote ausweichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. externe SSD 500 GB für 89,99€, externe Festplatte 6 TB für 99,00€ externe Festplatte 8...
  2. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,00€, Portable T5 500 GB 86,00€)

Bob 11. Jul 2003

Oh mann wasfür ein Gehäule, die armen Musiker und Plattenfirmen. PS: Die sollen sich...

d43M0n 10. Jul 2003

pssst, der Typ hieß Hippokrates, auch wenn gerne mal deine Schreibweise im Netz zu finden...

executor17361 10. Jul 2003

<(sag dem Onkel Doc doch mal du seist nicht versichert und schau wie er reagiert!) ich...

c.b. 10. Jul 2003

Hi NightHawk... Ich behaupte nicht... Du weisst, dass es stimmt. Und die Kostenberechnung...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Huawei-Gründer Ren Zhengfei: Der Milliardär, der im Regen auf ein Taxi wartet
Huawei-Gründer Ren Zhengfei
Der Milliardär, der im Regen auf ein Taxi wartet

Huawei steht derzeit im Zentrum des Medieninteresses - und so wird auch mehr über den Gründer und Chef Ren Zhengfei bekannt, der sich bisher so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit ferngehalten hatte.
Ein Porträt von Achim Sawall

  1. US-Handelsboykott Ausnahmeregelung für Geschäfte mit Huawei erneut verlängert
  2. "Eindeutiger Beweis" US-Regierung holt ihre "Smoking Gun" gegen Huawei heraus
  3. 5G Unionsfraktion lehnt Verbot von Huawei einstimmig ab

Landwirtschaft: Ohne Daten geht nichts mehr auf dem Acker
Landwirtschaft
Ohne Daten geht nichts mehr auf dem Acker

5G ist derzeit noch nicht an jeder Milchkanne verfügbar. Das ist schlecht für die Landwirte. Denn in ihrer Branche ist die Digitalisierung schon weit fortgeschritten, sie sind auf Internet auf dem Feld angewiesen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Akademik Lomonossow Russisches Atomkraftwerk wird bald nach Sibirien geschleppt
  2. CO2 Wie Kohlebergwerke zum Klimaschutz beitragen können
  3. Raumfahrt Forscher testen Aerogel als Baumaterial für Mars-Gewächshaus

Kommunikation per Ultraschall: Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher
Kommunikation per Ultraschall
Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher

Nachdem Ultraschall-Beacons vor einigen Jahren einen eher schlechten Ruf erlangten, zeichnen sich mittlerweile auch einige sinnvolle Anwendungen ab. Das größte Problem der Technik bleibt aber bestehen: Sie ist einfach, ungeregelt und sehr anfällig für Missbrauch.
Eine Analyse von Mike Wobker


      •  /