SuSE: Standard Server 8 für kleine Unternehmen
Der Standard Server unterstützt bis zu zwei AMD- und Intel-32-Bit-Prozessoren (x86). Er ist laut SuSE mit seiner benutzerfreundlichen, grafischen Konfigurationsoberfläche und seinen zahlreichen Wizards ausgestattet, die in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt wurden, um Aufgaben in kleineren IT-Umgebungen abzudecken.
Für die Einrichtung und Verwaltung des SuSE Linux Standard Server 8 soll so die Kenntnis über Netzwerkadresse, die Informationen des Internetproviders und des Firmen- bzw. Benutzernamens ausreichen. Dabei bietet der Server auch die Möglichkeit, Webinhalte zwischenzuspeichern und zu filtern, um die Sicherheit zu erhöhen und Provider-Kosten zu sparen.
Zudem will SuSE die Vergabe und Verwaltung von Datei- und Benutzerrechten überarbeitet haben. So werden Nutzerdaten nun in einem zentralen LDAP-Verzeichnisdienst verwaltet, die Rechteverwaltung erfolgt anhand von so genanten Access Control Lists (ACL).
Über grafische Konfigurationshelfer (Wizards) sind die Serverdienste konfigurierbar, einschließlich Windows-Domänen-Controller, File- und Printserver in Windows-Umgebungen oder der Internet-Zugangsserver und Namens-Server (DNS). Zudem ist beim SuSE Linux Standard Server 8 auch ein vollständiger E-Mail-Server für kleine Organisationen integriert. Außendienstmitarbeiter können über einen sicheren Zugang via VPN auf Firmendaten zugreifen.
Der SuSE Linux Standard Server 8 basiert auf UnitedLinux und ist für Server mit bis zu zwei CPUs ausgelegt. Er umfasst ein Jahr Systempflege und Installations-Support im Rahmen des SuSE-Linux-Maintenance-Programms und kommt für rund 450 Euro in den Handel. Das neue Server-Betriebssystem will SuSE erstmals auf dem am 10. Juli 2003 beginnenden LinuxTag im Messe- und Kongresszentrum Karlsruhe am SuSE-Stand D17 der Öffentlichkeit vorstellen.



