PC-Händler bringt Linux-PDA Zaurus SL-C750 nach Deutschland
Japanisches Import-Gerät mit Mini-Tastatur ab Ende Juli 2003 erhältlich. Parallel zu der Bekanntgabe von Sharp , in Deutschland keine Linux-PDAs der Zaurus-Linie mehr anzubieten, verkündete der PC-Händler Trisoft.de(öffnet im neuen Fenster) , das aktuelle Zaurus-Modell SL-C750 als Importgerät ab Ende Juli 2003 auf dem deutschen Markt anzubieten. Der Linux-PDA verfügt über eine englischsprachige Mini-Tastatur und man kann das Display umklappen, um die Tastatur bei Bedarf zu verbergen.
Da es sich beim Zaurus SL-C750 von Sharp um ein Import-Gerät aus Japan handelt, weist das von Trisoft.de angebotene Modell natürlich keine deutsche Tastatur auf. Auch der Zugriff auf deutsche Umlaute ist über die englischsprachige QWERTY-Tastatur nicht möglich; die Bedienoberfläche ist in englischer Sprache gehalten. Das deutsche Opie-Team(öffnet im neuen Fenster) will zu einem noch nicht feststehenden Termin eine angepasste Version des Linux-Betriebssystems anbieten, so dass auch der SL-C750 in absehbarer Zeit mit deutschsprachiger Oberfläche versehen werden kann.
Der 120 x 83 x 18,6 mm messende Linux-PDA Zaurus SL-C750 besitzt einen Intel-XScale-Prozessor des Typs PXA255 mit einer Taktrate von 400 MHz, dem 64 MByte RAM-Speicher zur Seite stehen. Das Linux-Betriebssystem OpenPDA residiert im 64 MByte großen Flash-ROM. Über Steckplätze für SD-Cards und CompactFlash Typ II lässt sich das Gerät um Speicher oder auch neue Funktionen ergänzen.
Als Display verwendet Sharp im SL-C750 ein transflektives Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 65.536 Farben. Ein Klappmechanismus sorgt dafür, dass der Bildschirm bei Nutzung der Tastatur im Querformat betrieben wird und bei weggeklappter Tastatur im Hochformat daherkommt.
Zu den weiteren Ausstattungsdetails zählen eine Infrarot-Schnittstelle und ein Kopfhörer-Ausgang. Mit einer Ladung soll der integrierte Lithium-Ionen-Akku das 220 Gramm wiegende Gerät rund fünf Stunden mit Strom versorgen können.
Der Zaurus SL-C750 soll ab Ende Juli 2003 zum Preis von 750,- Euro bei Trisoft.de(öffnet im neuen Fenster) erhältlich sein. Wer das Gerät vor einem Kauf begutachten möchte, kann auch das Ladengeschäft in Hemmingen bei Hannover besuchen.