VIA stellt Mobilprozessor Antaur vor
Der VIA-Antaur-Prozessor basiert auf der VIA-CoolStream-Architektur des "Nehemiah"-Prozessorkerns. Damit soll der Chip weniger als 11 Watt (Maximum Thermal Design Power) bei einer Frequenz von einem Gigahertz verbrauchen. Darüber hinaus unterstützt der Chip die PowerSaver-2.0-Technologie, die den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent senken soll, um so die Akkulaufzeit zu verlängern.
Dank seines platzsparenden EBGA-Designs soll der Prozessor nur eine Einbauhöhe von nur 1,5 Millimetern aufweisen und durch die geringe Wärmeentwicklung auch nur minimale Anforderungen an eine aktive Kühlung stellen.
Der VIA-Antaur-Prozessor wird zunächst mit einer Frequenz von einem Gigahertz ausgeliefert werden. Er bietet dabei Funktionen wie StepAhead, Advanced Branch Prediction, eine 16-stufige Pipeline, Support für SSE-Multimediabefehle, ein mit Prozessorfrequenz getaktetes FPU (Floating Point Unit) und einen 64 KByte Full-Speed Exclusive L2 Cache mit 16-Wege-Assoziativität zur Speicheroptimierung.
Der VIA-Antaur-Prozessor wird ab sofort ausgeliefert, erste Notebooks auf Basis des Chips sollen aber zuerst in Asien in den Handel kommen. In Europa und Nordamerika rechnet VIA ab dem vierten Quartal 2003 mit entsprechenden Produkten.



