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Studie: Fachbegriffs-Wirrwarr schreckt Käufer ab

Weniger Verkäufe von Elektronik durch vermutete Komplexität

Nach einer Studie des von AMD ins Leben gerufenen Global Consumer Advisory Boards (GCAB) sind Verbraucher durch die technikorientierte Sprache der Hersteller derart verunsicherbar, dass sie sogar ihre Kaufentscheidungen herauszögerten oder ganz aufgeben, wenn sie mit entsprechenden Fachbegriffen nicht zurechtkommen.

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Im Rahmen der Studie wurden mehr als 1.500 Personen in den Ländern Japan, China, Großbritannien und in den USA befragt. Nur ganze drei Prozent der Probanden verstanden die dabei aufgeworfenen Fachbegriffe. Daraus erwächst den Studienergebnissen zufolge ein direkter Nachteil für die Hersteller, da die Personengruppen, die die Begriffe am schlechtesten zuordnen konnten, ihre Kaufentscheidungen am stärksten zurückhalten würden.

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"Die Hightech-Branche gibt alleine in den USA jährlich über 10 Milliarden US-Dollar aus, um in Anzeigenkampagnen die Geschwindigkeit und Funktionalität von Produkten zu bewerben. Doch die Branche generiert durch diese Maßnahmen nicht den erhofften Umsatz, wenn zum Beispiel nur etwas über die Hälfte der PC-Anwender, mit denen wir gesprochen haben, den Begriff 'Megahertz' nicht verstehen, obwohl dieser in der Mehrzahl der PC-Anzeigen auftaucht", so Patrick Moorhead, Chairman der GCAB und Vice President of Corporate Marketing bei AMD. "Die Technologiebranche muss daher künftig ihr Vokabular vereinfachen, damit Konsumenten auf der ganzen Welt die Vorteile verstehen, die Technologie in ihren Alltag bringen kann."

Des Weiteren halten die scheinbar zu komplizierten Geräte Verbraucher davon ab, sie zu kaufen. Der Zeitaufwand, das Gerät ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen, d.h. seine Funktionen zu beherrschen, lässt die meisten potenziellen Kunden von einem Kauf absehen. Wer einen Computer im Haushalt hat, ist neuen Gerätetechnologien weitaus stärker aufgeschlossen als diejenigen, die über keinen Rechner verfügen würden. So rekrutieren sich besonders viele Interessenten für DVD-Player und digitale Videorekorder aus den Reihen der PC-Nutzer.

Wer sich selbst "testen" möchte, kann den Technology Terminology and Complexity Test online absolvieren.

AMD hatte die Gründung des "Global Consumer Advisory Board" (GCAB) getauften Kunden-Beirats Anfang 2001 bekannt gegeben. Mit Hilfe des GCAB will man die Qualität der Computernutzung in Heim und Kleinbüro verbessern. Verbraucher- und Kleinunternehmer-Repräsentanten sollen Probleme aufdecken und gemeinsam Ideen zu deren Lösung beitragen - und letztendlich helfen, mehr Konsumenten zum Kauf von Computern und Peripherie zu bewegen.

Die GCAB ist AMDs zweite Initiative, die sich direkt an Endkunden richtet. Im Oktober 2001 startete der Hersteller bereits seine "True Performance Initiative" (TPI), um Kunden insbesondere im Hinblick auf den Athlon XP und den Konkurrenten Pentium 4 klarzumachen, dass die Taktrate alleine noch nichts über die Leistung aussagt.

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c.b. 09. Jul 2003

Hi Michl... Genauso schaut es aus. Du tippst mir aus dem Herzen! Gruss c.b.

Michl 08. Jul 2003

Zitat aus Golem-Artikel: "Wer einen Computer im Haushalt hat, ist neuen...

Trost 08. Jul 2003

Ging mir genauso. DVR is eben nur 'n Videorecorder (VCR) nur digital. Also da sollten die...

Johnny Cache 08. Jul 2003

Hmm... ich hab nur 10 richtig! Bin in der Eile über den DVR gestolpert... Mit der...

Klaus 08. Jul 2003

Tja, und was nützt es? Die meisten Mitmenschen in Deutschland sind nun mal nicht mehr...


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