RealNetworks: Implementierung von SMIL 2.0 als Open Source

Helix DNA Client unterstützt SMIL-2.0-Spezifikation des W3C

RealNetworks hat im Rahmen seiner Helix Community den Source-Code für seine Implementierung der Synchronized Multimedia Integration Language 2.0 (SMIL) veröffentlicht. Die XML-basierte, vom W3C entwickelte Sprache erlaubt die synchrone Darstellung digitaler Präsentationen, die verschiedene Medientypen wie Streaming Audio und Video sowie Bilder und Texte kombinieren.

Artikel veröffentlicht am ,

SMIL soll sowohl im Desktop-Bereich als auch auf mobilen Endgeräten seine Verbreitung finden und wird von diversen Software-Herstellern unterstützt, darunter neben dem RealOne-Player auch Adobes GoLive. Dabei erlaubt SMIL unter anderem, je nach Sprache oder verfügbarer Bandbreite angepasste Streams unter einer einheitlichen URL anzubieten. Zudem ist es möglich, die einzelnen Teile einer Präsentation auf verschiedenen Servern abzulegen, um so beispielsweise Video-Streams über einen Helix Universal Server zur verteilen, während Texte und Bilder von einem normalen Webserver geladen werden.

Mit der Veröffentlichung der SMIL-Implementierung von RealNetworks als Open Source steht Geräte-Entwicklern die notwendige Codebasis zur Verfügung, um eigene Endgeräte wie beispielsweise Set-Top-Boxen und Handhelds um eine SMIL-Unterstützung zu erweitern. Dabei steht der entsprechende Quelltext ab sofort für Windows, MacOS und Linux kostenlos als Open Source unter der RealNetworks Public Source License zur Verfügung. Zudem bietet RealNetworks die Software unter der kostenpflichtigen RealNetworks Community Source License an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Activision Blizzard
Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
Eine Analyse von Peter Steinlechner

Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
Artikel
  1. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

  2. Autonome Schifffahrt: Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren
    Autonome Schifffahrt
    Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren

    Nach gut einem halben Jahr Training ist in Japan erstmals ein Schiff vollautonom gefahren.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /