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After Effects 6.0 von Adobe unterstützt OpenGL

Animationssoftware mit neuen Werkzeugen und verbesserter Mal-Engine

Mit der Version 6.0 lernt die Animationssoftware After Effects OpenGL, was die Geschwindigkeit und Genauigkeit beim Online-Rendering deutlich steigern soll. After Effects 6.0 erhielt zahlreiche weitere Verbesserungen, wozu auch verbesserte Textanimationen, eine überarbeitete Mal-Engine sowie neue Verzerrungswerkzeuge zählen. Erneut bietet Adobe das Animationsprogramm in zwei Ausbaustufen an.

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After Effects 6.0 gestattet nun eine Direkteingabe von Texten im Kompositionsfenster, wobei sich die Texte hier auch formatieren lassen, wie man es auch von anderen Adobe-Produkten kennt. Bei der Textanimation werden nur bestimmte Attribute oder aber die gesamte Textebene animiert. Die Applikation erhielt die beiden neuen Verzerrungswerkzeuge Verflüssigen und Verkrümmen, wobei Letzteres 15 fertige Stile bereithält.

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Mit Hilfe der optimierten Mal-Engine malt man direkt auf eine Ebene, was sich besonders für handgezeichnete Animationen oder für das Erstellen von Matten eignet. Die neue Funktion Pausstift wandelt Informationen aus dem Alphakanal in vektorbasierte Masken um, so dass sich der Rand eines Objektes leicht als Pfad nutzen lässt. Für eine vereinfachte Bedienung erhielt After Effects unter anderem ein Hand-Werkzeug, mit dem man sich auch außerhalb der sichtbaren Arbeitsfläche bewegen kann. Weitere kleine Verbesserungen sollen die Steuerung der Software erleichtern.

Endlich hat der Hersteller auch den Import aus anderen Adobe-Applikationen verbessert, so dass nun auch Textbereiche aus Photoshop-Dateien in After Effects nachbearbeitet werden können. Zudem werden bei Dateien aus Photoshop oder Illustrator die Maße der Begrenzungsrahmen beibehalten. Auch der Import von Dateien aus Premiere Pro wurde optimiert, was zum Teil aber nur für die Windows-Version gilt, da eben Premiere Pro nicht in einer MacOS-Ausführung erscheinen wird. Schließlich soll die Unterstützung für Mehrprozessorsysteme verbessert worden sein.

Einige Neuerungen sind dem besser ausgestatteten Production Bundle von After Effects 6.0 vorbehalten. So arbeitet die Bewegungssteuerung nach Herstellerangaben bis zu 35-mal schneller. Über eine auf Java-Script basierende Render-Automatisierung bearbeitet oder importiert man einzelne Elemente oder rendert diese. Aus anderen Applikationen soll sich so die Renderliste kontrollieren lassen, wobei man sich per E-Mail über das Ende eines Rendering-Vorgangs informieren lassen kann. Auch der Motion-Tracker wurde stark überarbeitet und soll sich nun leichter bedienen lassen.

Adobe will After Effects 6.0 für MacOS X, Windows 2000 und XP im dritten Quartal 2003 in einer deutschsprachigen Version auf den Markt bringen. Die Standard-Version wird dann etwa 930,- Euro kosten; der Upgrade-Preis beträgt 277,24 Euro. Das Production Bundle gibt es für rund 1.510,- Euro, während sich der Upgrade-Preis auf 404,84 Euro beläuft. Ein Upgrade von der Standard-Ausführung auf das Production Bundle kostet 694,84 Euro.

Nachtrag:
Parallel hat Adobe eine neue Video Collection mit Premiere Pro, Audition und Encore DVD angekündigt.



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NFec 07. Jul 2003

Soweit wie ich mich erinnere ist OpenGL das Nonplusultra bezüglich Rendering. Für diese...

Kay 07. Jul 2003

Nicht, wenn deine Grafikkarte mit nem optimierten OopenGL-Treiber daherkommt. So einer...

Stevo 07. Jul 2003

OPEN GL? Das ist Software Rendering! Und wozu kaufe ich eine HALLI-GALLI Grafikkarte mit...


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