Adobe: Videoschnitt-Software Premiere Pro nur für Windows XP

Sollten dennoch Farbkorrekturen nötig sein, werden Belichtung und Balance des Bildes über eine Dreipunkt-Farbkorrektur korrigiert, indem Farbton, Sättigung und Helligkeit entsprechend verändert werden. Integrierte Wellenformen und Vektorskope sollen garantieren, dass Clips ein einheitliches Farbspektrum verwenden und Farbanpasssungen die vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten. Ferner lassen sich Keyframes als einzelne Effektparameter setzen, was eine bessere Kontrolle über das Videomaterial bringen soll.
Die Audio-Funktionen verarbeiten Daten beim Im- und Export in 24 Bit und 96 kHz, wobei sich Audiosequenzen mit einer Genauigkeit von 1/96.000 Sekunde editieren lassen, um so etwa kleinere Störungen zu entfernen. Zudem beherrscht Premiere Pro Mehrkanalton, um Rundum-Effekte zu erzeugen. 17 mitgelieferte VST-Module sollen die Korrektur und Manipulation am Tonmaterial zusätzlich erleichtern.
Der Hersteller überarbeitete die Bedienoberfläche, um eine leichtere Steuerung der Applikation zu erreichen. Für die Optimierung der Bedienung verteilt man für Befehle, Werkzeuge und Optionen beliebige Tastenkürzel, welche sich mit anderen Arbeitsplätzen austauschen lassen. Mit Hilfe des DVD-Exports brennt man fertige Videos direkt als DVD. Zudem beherrscht Premiere Pro die Sendeformate DV, SD und HD, die optischen Formate DVD, CD, VCD und SVCD sowie eine Web-Ausgabe. Für eine gemeinsame Projektarbeit auf Profisystemen wird das AAF-Format unterstützt.
Premiere Pro soll in deutscher Sprache im vierten Quartal 2003 zum Preis von 868,84 Euro erscheinen. Ein Upgrade von einer beliebigen Premiere-Version bietet der Hersteller für 277,24 Euro an. Als Hardware-Ausstattung empfiehlt Adobe einen Pentium-4-Prozessor mit einer Taktrate von 3 GHz sowie 1 GByte RAM.
Nachtrag:
Parallel hat Adobe eine neue Video Collection mit After Effects 6.0 , Audition und Encore DVD angekündigt.