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HP nimmt in Zukunft Tintenpatronen von Privatkunden zurück

Recycling von Tintenpatronen soll der Umwelt helfen. HP will sein Rückgabe- und Recycling-Programm erweitern und in Europa zukünftig auch von Privatkunden leere Tintenpatronen für Drucker zurücknehmen. Gestartet wird dies noch 2003 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, während Großbritannien, Irland und andere Länder ab 2004 folgen.
/ Jens Ihlenfeld
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Damit will HP sein Rückgabe- und Recycling-Programm, das bisher Geschäftskunden vorbehalten war, nun auch Privatkunden anbieten. HP erwartet, dass allein in Deutschland bis 2005 rund 4 Millionen, in Großbritannien rund 2,5 Millionen Tintenpatronen zum Recycling zurückgegeben werden.

Man wolle die Belastung für die Umwelt mit dem Programm weitmöglichst minimieren, heißt es bei HP zur Begründung. Dabei sollen zurückgegebene Tintenpatronen von Einrichtungen in der Region gereinigt sowie in ihre Bestandteile zerlegt werden und diese dann wieder in den industriellen Kreislauf einfließen.

HPs neuerliches Umwelt-Engagement wirkt allerdings eher wie eine Reaktion auf die Pläne der EU, im Rahmen der Elektronik-Schrott-Richtlinie ab 2006 den Verkauf von Druckern zu verbieten, deren Patronen sich nicht wieder auffüllen und weiter verwenden lassen. Druckerhersteller subventionieren ihre Hardware-Verkäufe zunehmend über den Verkauf teurer Tintenpatronen.

Zudem erschwert HP durch die Rücknahme der Patronen Drittanbietern, die diese einsammeln, um sie neu aufgefüllt wieder zu verkaufen, den Zugriff auf leere Patronen. Aus technischen und lizenzrechlichen Gründen ist es für Drittanbieter schwer bis unmöglich, eigene, kompatible Tintenpatronen anzubieten. Auch hier soll die EU bereits seit 2002 das Gebaren der Druckerhersteller genauer beobachten.


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