Spieletest: World War II: Frontline Command
Einmal mehr: Echtzeit-Strategie im Zweiten Weltkrieg
Von den Bitmap Brothers stammt das neue Echtzeit-Strategiespiel World War II: Frontline Command, das - wie unschwer zu erkennen ist - wie so viele seiner Vorgänger auch im Zweiten Weltkrieg spielt. Diemal kann man nur auf der Seite der Alliierten kämpfen. Das Spiel setzt in der zweiten Hälfte des Krieges kurz vor der Landung der Alliierten in der Normandie ein. Begleitet wird man durch einige Aufnahmen aus alten Wochenschauen und anderen Kurzfilmchen, die jeweils kommentiert werden und den Spieler auf die kommenden Aufgaben einstimmen sollen.
Vor jeder Einzelmission wird eine kurze taktische Übersicht der Lage, die zu
erreichenden Ziele und die zu erwartenden Gegner gegeben. Dabei wird leider überhaupt nicht auf die ungefähre Position des Gegners eingegangen, so dass die
in der Realität entscheidende Aufklärung nicht zum Zuge kommt. Der Spieler
tapst so eher willkürlich in die Reichweite des Gegners, da der
Aufklärungshorizont seiner Boden-Einheiten natürlich recht gering ist.
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Screenshot #1
Wer sich nicht gleich in die Schlacht stürzen will, sondern erst einmal die
Handhabungsweise des Spiels näher kennenlernen möchte, kann dies in einigen
Tutorials tun. Die Vorgehensweise ist leider bei diesem Spiel auch zu empfehlen, da die Steuerung der Einheiten doch sehr von den genretypischen Vorgehensweisen abweicht. Gerade beim Selektieren und der Unterscheidung zwischen Fahrt- und Feuerbefehl kann es sonst schnell zu ganz unbeabsichtigten und kostspieligen Fehlern kommen.

Screenshot #2
Die drei Geschwindigkeitsstufen, in denen sich die Infanterie fortbewegen kann
(rennen, laufen, kriechen) sollten ausgiebig genutzt werden, vor allem weil sich dabei auch die Schadenswahrscheinlichkeiten anpassen lassen. Ergänzen lässt sich die Infanterietaktik durch das Besetzen von Häusern und das Legen von Hinterhalten. Leider lassen sich Fahrzeuge nicht eingraben. Schießt eine
Einheit, wird mit einem roten sich füllenden Kreis angedeutet, wie viel Zeit
noch verstreichen wird, bis der nächste Schuss erfolgen kann.

Screenshot #3
Es gibt zwar nur 23 unterschiedliche Einheiten, darunter Infanterie, Panzer und
Artillerie sowie Transporter, aber dennoch ist es dringend notwendig, deren
unterschiedliche Stärken und Schwächen zu kennen, da man sonst selbst in der
niedrigsten Schwierigkeitsstufe keine Chance hat. Mit der Aufklärungsinfanterie
lassen sich zudem Luftschläge auf vordefinierbare Ziele anfordern.
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Wer sich nicht mit der Vergangenheit auseinander setzen kann brauch dieses Spiel ja nich...
Was ist schlimmer ? Der kleine Feierabendfeldherr, der virtuelle Schlachten schlägt oder...
Spiel ist Spiel und mit der Realität nicht zu verwechseln.
Ganz im Gegenteil: Seit ich (realistische) Kriegsspiele gespielt habe, bin ich vehementer...