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Spieletest: World War II: Frontline Command

Screenshot #4
Screenshot #4
Gerade die Mischung aus Einheiten mit großer Sichtweite und solchen mit großer Feuerkraft und Panzerung entscheidet über Sieg oder Niederlage. Das Spiel erlaubt es, die Sichtradien der einzelnen Einheiten zusammenwirken zu lassen. So geben vorgeschobene Einheiten die Position der feindlichen Stellungen an, so dass beispielsweise auch Artillerie automatisch eingreifen kann, die selbst den Feind gar nicht sieht.

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Auch die Flankendeckung ist bei der recht guten KI der Gegner nicht außer Acht zu lassen. Schnelles Vorstoßen und das Umgehen größerer Truppenansammlungen sorgt schnell dafür, dass man durch hereinsickernde Feindeinheiten aufgerieben wird. Dafür muss man sich über Munitionsvorrat und Versorgung keinerlei Gedanken machen: Jede Einheit hat unendlich viel Munition dabei, ein Reparatursystem war nicht auszumachen und sonstiger Nachschub wird nur programmgesteuert eingestreut.

Screenshot #5
Screenshot #5
Die optischen Qualitäten des Spiels reichen nicht an vermeintliche Vorbilder wie Sudden Strike 2 oder Blitzkrieg heran - zwar sind sämtliche Einheiten gerendert und somit auch die Ansicht des Spielfeldes skalier- und drehbar, doch gerade Explosionen und Animationen wirken unrealistisch. Da man das Spiel praktisch immer in der niedrigsten Zoomstufe spielen muss, um nicht den Überblick zu verlieren, sehen Infanteristen eher wie Ameisen aus. Wird ein Infanterist getroffen, schlittert er immer mehrere Meter über den Boden, was zwar auch keinen Anspruch auf Realismus erhebt, aber immer noch besser als eine simulierte Blutlache samt Geschrei ist. Die Sounds im Spiel sind durchweg gut gelungen und tragen zur Atmosphäre bei, wenngleich sie von Puristen sicher als zu Arcade-mäßig empfunden werden.

Wer genug hat vom Computergegner hat, kann sich auch mit menschlichen Spielern über LAN- und Internetverbindungen messen. Insgesamt können vier Spieler gegeneinander antreten, was im Vergleich zu anderen Echtzeit-Strategiespielen recht wenig ist.

Fazit:
Ein bisschen ist aus dem Genre Zweiter-Weltkrieg-Echtzeit-Strategiespiel die Luft heraus. Wäre die Steuerung des Spiels etwas eleganter gelöst und die Grafik ein wenig anspruchsvoller gewesen, hätte World War II: Frontline Command das Zeug gehabt, bei Spielern, denen Sudden Strike und Co. zu langatmig sind, punkten zu können. Vielleicht bringt ein Patch oder der Enthusiasmus einiger Technikbegeisterter hier Abhilfe.

World War II: Frontline Command hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren und ist ab sofort zu Preisen zwischen 39,- und 45,- Euro im Handel erhältlich.

 Spieletest: World War II: Frontline Command
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wüsti 23. Feb 2005

Wer sich nicht mit der Vergangenheit auseinander setzen kann brauch dieses Spiel ja nich...

cc400 11. Jan 2005

Was ist schlimmer ? Der kleine Feierabendfeldherr, der virtuelle Schlachten schlägt oder...

Hei 25. Nov 2003

Spiel ist Spiel und mit der Realität nicht zu verwechseln.

Inu 11. Jul 2003

Ganz im Gegenteil: Seit ich (realistische) Kriegsspiele gespielt habe, bin ich vehementer...

KoTxE 11. Jul 2003

Auch wenn ich nicht angesprochen worden bin: Genau richtig, darum geht es um das metzeln...


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