NEC zeigt GPS-Chipsatz-Lösung mit niedrigem Stromverbrauch
Der in einem 0,15-Mikron-Prozess gefertigte DSP µPD77534 beruht auf einem ARM7-System und ist mit dem Konverter-Chip µPB1009 verbunden. Dieser wiederum wandelt die hochfrequenten GPS-Signale vom Satelliten in eine niedrige Frequenz für die Ortung um. Die GPS-Lösung arbeitet in den drei Modi: Mobile Station (MS) assisted, MS based sowie einer autonomen Betriebsart. Während der Modus MS-assisted hochsensible Daten zur schnellen Positionierung liefert, benötigt der autonome Modus länger für eine korrekte Lokalisierung.
Der gesamte Stromverbrauch beträgt im Ortungsmodus weniger als 61 mA, was eine Reduzierung von rund 40 Prozent im Vergleich zum derzeitigen Chipsatz bedeutet. Im Stand-by-Modus liegt der Stromverbrauch bei 34 mA für den µPD77534 und 27 mA für den µPB1009. Zudem wurde der benötigte Platz für die Chipsätze um 40 Prozent verringert, um besonders Herstellern von mobilen Endgeräten den Einbau in die Geräte zu erleichtern.
NEC will mit der Produktion des µPB1009 im Oktober 2003 beginnen und den Chip bei einer Abnahmemenge von 500.000 Stück zu 350 Yen (entspricht knapp 2,60 Euro) anbieten. Den µPD77534 wird es ebenfalls in 500.000er-Stückzahlen für 1.000 Yen (umgerechnet knapp 7,40 Euro) geben – allerdings erst im April 2004.