Klage gegen Viacom wegen mangelnder Star-Trek-Förderung
1998 schlossen beide Unternehmen einen Vertrag, in dem Viacom zusagte, die Star-Trek-Lizenz weiter wie in den Jahren zuvor auszubauen. Laut Meinung von Activision habe Viacom dies aber nicht in die Tat umgesetzt, sondern stattdessen den Vertrag gebrochen und durch mangelnde Unterstützung den Wert der Star-Trek-Lizenz deutlich reduziert. Seit Abschluss des Vertrages habe es nur einen neuen Star-Trek-Film gegeben, ein weiterer sei noch nicht einmal geplant. Zwei TV-Serien wären zudem in der Zwischenzeit abgesetzt worden, und die verbliebenen Reihen würden auf Grund mangelnder Zuschauerakzeptanz nur wenig für die Belebung der Marke Star Trek tun.
In der offiziellen Klage-Schrift heißt es: "Activision kann ohne die zugesagte Produkt-Unterstützung und die weitere Verwertung der Star-Trek-Lizenz durch Viacom keine erfolgreichen Video-Spiele produzieren und verkaufen. Eine kontinuierliche Produktion von Filmen und TV-Serien sowie die dementsprechende Vermarktung ist absolut entscheidend für den Erfolg von Star-Trek-Videospielen."
Activision hat die Star-Trek-Lizenz in den letzten Jahren für eine ganze Reihe unterschiedlicher Spiele genutzt. Das aktuellste ist der seit einigen Tagen erhältliche Ego-Shooter Elite Force 2 .