Kyocera mit zwei weiteren 3- und 4-Megapixlern
Die Finecam L3 verfügt über ein 3fach optisches und ein 2fach digitales Zoom, während die Finecam L4 neben dem 3fach optischen ein 4fach digitales Zoom besitzt. Beide Kameras besitzen einen Brennweitenbereich von 5,8 bis 17,4 mm mit einer Lichtstärke von f/2,8-4,7. Im traditionellen 35-Millimeter-Kleinbild-Format entsprechen die Werte der Finecam L4 einer Brennweite von 35 bis 105 mm und 38 bis 115 mm bei der Finecam L3. Makroaufnahmen sind ab 20 cm Abstand möglich. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 8 Sekunden.
Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD-Speicherkarte oder MultiMediaCard im JPEG-Format mit Exif-2.2-Informationen. Zudem lassen sich kurze Videosequenzen von bis zu zwei Minuten Spielzeit aufnehmen und im AVI-Format speichern. Für die Übertragung der Aufnahmen auf den Computer verfügen die Kameras über eine USB-1.1-Schnittstelle.
Die Finecam L4 und der L3 messen 112,5 x 54,5 x 35 mm und werden mit einer Lithium-Batterie, einer 16-MB-SDCard, einem USB-Kabel und einer Treiber-CD ausgeliefert. Dank der Möglichkeit, die Kameras auch mit herkömmlichen NiMH-Akkus im Mignon/AA-Format anstatt der mitgelieferten Lithiumbatterie zu betreiben, kann man auch unterwegs "Saft" nachkaufen, ohne die Akkus nachladen zu müssen. Das Gewicht liegt bei 170 Gramm.
Die Kyocera Finecam L4 soll für 449,- Euro und die Finecam L3 für 349,- Euro ab Juli 2003 erhältlich sein.