• IT-Karriere:
  • Services:

Druck mit unterschiedlichen Motiven je nach Lichteinfall

Xerox-Farbtechnologie "Switch-A-View" für geheime Botschaften

Auf der Fachkonferenz für Bilderfassung und -wiedergabe, PICS 2003 (Image Processing, Image Quality, Image Capture, Systems Conference), hat Xerox eine Farbtechnologie vorgestellt, die es erlaubt, mehrere Bilder übereinander zu drucken, wobei unter dem Einfluss unterschiedlich farbigen Lichtes immer nur eines sichtbar ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Technologie, die sich derzeit im experimentellen Stadium befindet, erlaubt erstmalig, alternierende hoch aufgelöste Farbbilder zu drucken, deren Wechsel durch das auftreffende Licht gesteuert wird. Entwickelt wurde die Technologie von Steven Harrington, Robert Loce, Gaurav Sharma und Juliet Zhang am Xerox-Forschungslabor in Webster, New York. Die von der Society for Imaging Science and Technology (IS&T) veranstaltete PICS-2003-Konferenz fand vom 13. bis 16. Mai in Rochester, New York, statt.

Xerox 'Switch-A-View'-Druck
Xerox 'Switch-A-View'-Druck
Stellenmarkt
  1. Energie Südbayern GmbH, München
  2. Swagelok München B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH München, Garching

Die neue Technologie wurde von Xerox "Switch-A-View"-Druck getauft. Auf Basis multiplexer, Licht-gesteuerter Bilder könnten Unternehmen so versteckte Informationen wie Fotos oder Texte in jeglichen Formen gedruckter Kommunikation einbetten.

Die Technologie zielt darauf ab, ein unterschiedliches Reflexionsverhalten von Farbpartikeln unter dem Einfluss verschiedener Lichtquellen zu verstärken. Unter beispielsweise blauem Licht ist das eine Motiv zu sehen, unter rotem Licht das andere. Die Xerox-Forscher sind bereits in der Lage, verschiedene Effekte mit den eingebetteten Bildern zu erzeugen. Dazu zählen 3D-Ansichten oder einfache Animationen.

Mögliche Einsatzfelder der Technologie umfassen Sicherheitslösungen zur Fälschungsabwehr, Anwendungen zur Zugangskontrolle oder neue Methoden der Werbung. Mit Hilfe der Xerox-Technologie lassen sich beispielsweise multiplexe Bilder auf Verpackungen oder Werbeaussendungen drucken. Der Betrachter ruft eine bestimmte Internetseite auf und ist durch das vom Monitor abgestrahlte Licht einer bestimmten Wellenlänge in der Lage, die "geheime Botschaft" zu lesen. Ein bedrucktes T-Shirt beispielsweise kann unterschiedliche Bilder, Logos oder Botschaften zeigen, je nachdem, welches Licht in einem Club geschaltet ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Centaury 07. Jul 2003

Normalerweise musst du gar kein Urheberrecht mehr anmelden, da du nachweisen kannst, dass...

Mischa 01. Jul 2003

melde doch dein uhr-heber-recht an :-) also schnell die uhr hochheben ... ich kenn mich...

Thilo Mohr 01. Jul 2003

Mal ne andere Frage, Claudia: Was hast du denn studiert? Physik, Chemie oder...

Claudia 01. Jul 2003

Nein, nach Wechsel der Farbe nochmal durch. Bis zu achtmal. Mit Führungsschienen, damit...

mzam 01. Jul 2003

so ganz die weltneuheit kann ich auch noch nciht erkennen..aber ein modifizierter drucker...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

    •  /