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Canopus kündigt Videoschnittlösung DV Storm2 Lite an (Upd.)

Abgespeckte Version der DV Storm2 ohne Hardware-MPEG-Encoder. Nachdem kürzlich von Matrox neue Profi-Videobearbeitungs-Hardware angekündigt wurde, folgt nun auch ein neues Produkt zur Videoproduktion vom Konkurrenten Canopus: Bei der PCI-Karte "DV Storm2 Lite" handelt es sich um eine abgespeckte Version der DV Storm2, ohne deren MPEG-Hardware-Encoder.
/ Christian Klaß
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Diese Option werde nur von einem bestimmten, relativ kleinen Kundenkreis wirklich genutzt, so Canopus. Für alle anderen Kunden könne man deshalb die Lite-Version zum deutlich günstigeren Preis anbieten. Auch die DV Storm2 Lite bietet Multi-Track-Editing, 3D-Effekte, 30 Echtzeit-Videofilter, 7 Echtzeit-Audiofilter und Echtzeit-DV- sowie Analog-Ausgabe. Geboten werden zudem eine Echtzeit-Farbkorrektur inklusive Waveform und Vektorskop, eine variable Geschwindigkeitskontrolle, Chromakey sowie ein automatischer Weißabgleich und Bereichsfilter. In Zusammenarbeit mit Adobe Premiere können mit der DV Storm2 Lite gleichzeitig fünf Echtzeit-Video-Streams und theoretisch unbegrenzt viele Titel- und Grafikspuren bearbeitet werden.

Neben der Canopus-eigenen nonlinearen Editing Software "Storm EDIT" liegen auch das Canopus DV Capture Tool mit Single-Pass-Szenenerkennung und zur gleichzeitigen Aufzeichnung von bis zu drei Videoquellen, die Effekt-Software Xplode für DV Storm, Sonic Foundry's ACID Style Audio-Software zur Musikerstellung, der Software-MPEG-1/MPEG-2-Encoder Canopus SoftMPEG und die Canopus-MPEG-Tools MpegCutter (MPEG-Editing), MpegExplorer (MPEG-Suche und -Vorschau) sowie der MpegRe-encoder (MPEG-Konvertierung auf niedrige Bit-Raten) bei. Neben der DVD-Authoring-Software Ulead DVD Workshop SE liegt neuerdings auch die Text- und Grafik-Software Ulead Cool3D Production Studio bei, was auch für die DV Storm2 gilt.

Voraussetzung zur Nutzung sind mindestens ein Windows-XP- oder Windows-2000-PC-System mit Pentium III oder AMD-Athlon-Prozessor ab 700 MHz, freier PCI-Steckplatz, 256 MByte Hauptspeicher, eine schnelle Festplatte (mind. 10 MByte/s durchgängiger Datentransfer) und eine 24/32-Bit-Echtfarb-Grafikkarte mit Hardware DirectDraw Overlay bei einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten. An Schnittstellen werden einmal Firewire 400 (IEEE 1394, 4 Pins) sowie Composite-, S-Video- und Audio-Ein- und Ausgänge geboten. An Video-Formaten werden unterstützt: CCIR-601, NTSC-Auflösung mit 720 x 480 Bildpunkten bei 29,97 Bildern/s, PAL-Auflösung mit 720 x 576 bei 25 Bilder/s und 16:9-Unterstützung.

Canopus will die DV Storm2 Lite ab Anfang Juli 2003 über Fachhändler für einen Preis von 949,- Euro anbieten. Das Hardware-MPEG-Encoding-Modul der DV Storm2, der "StormEncoder", kann nachgerüstet werden. Die DV Storm2 kostet 1149,- Euro.

Wem das der DV Storm2 Lite beiliegende Softwarepaket nicht reicht, dem bietet der Hersteller mit seiner "Visual Effect Suite" zusätzlich die Applikationen Xplode Professional 4.0, PhotoAlbum 2.0 und Imaginate für einen Aufpreis von 349,- Euro anstelle von sonst 449,- Euro an. Mit der Canopus Production Suite – in der neben der Visual Effect Suite auch die Profi-Videoschnitt-Plattform EDIUS und der ProCoder enthalten sind – bietet der Hersteller für 1.099,- Euro ein weiteres Softwarepaket.


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