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Bundesweit klare Absage an DVB-T seitens der Privaten

Private Rundfunkbetreiber sehen Zukunft im digitalen Kabel

Kabelnetzbetreiber, Regulierer und die privaten Rundfunkbetreiber wollen die rasche Digitalisierung der deutschen Kabelnetze gemeinsam vorantreiben. Dies bekräftigten Vertreter des Deutschen Kabelverbands, der Landesmedienanstalten und des VPRT im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung auf dem Medienforum NRW in Köln.

Artikel veröffentlicht am ,

Insbesondere die privaten Rundfunkbetreiber sehen neue Wertschöpfungschancen im digitalen Kabel, bekräftigte der VPRT-Präsident Jürgen Doetz. Eine klare Absage erteilte er dagegen einer bundesweiten Einführung der digitalen Terrestrik DVB-T: "Wir haben die Einführung von DVB-T in Berlin immer als Testmarkt gesehen", so Doetz, "wer den privaten Rundfunkbetreibern die Kosten einer bundesweiten Einführung dieser Technik zumuten will, dem wünschen wir gute Reise".

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Herr Dr. Oliver Werner, Chefingenieur beim WDR, unterstrich dagegen die unveränderte Positionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Dieser beharrt auf der unverschlüsselten Einspeisung aller Programme im Kabel und der unmittelbaren Umsetzung des Digitalstandards MHP. Die Netzbetreiber wollen den Digitalmarkt hingegen zunächst mit preiswerten Decodern entwickeln. Zudem streben die Mitglieder des Deutschen Kabelverbands einen Kaufmarkt für digitale Set-Top-Boxen an: "Wir werden uns nicht als Boxenschieber betätigen", betonte Roland Steindorf, Sprecher der Geschäftsführung von Kabel Deutschland, "wir wollen den Wettbewerb der Hersteller, die Kooperation mit dem Fachhandel und Wahlfreiheit für den Verbraucher."

Noch in diesem Jahr sollen erste digitale Pilotprojekte in den Kabelnetzen starten. Reiner Dienlin, Geschäftsführer des NRW-Kabelbetreibers ish, kündigte einen "Showcase" mit neuen digitalen Angeboten ab Spätherbst an; Kabel Deutschland plant zwei Pilotprojekte in Berlin und München zur Einführung von Hochgeschwindigkeits-Internet via Kabel.

Ernst Uhlig, Präsident des Deutschen Kabelverbandes, mahnte eine rasche Deregulierung des Kabels an: "Das Kabel ist das Rückgrat der Medieninfrastruktur in Deutschland, und gleichzeitig so überreguliert und politisiert wir kein anderer Medienträger. Wir sehen aber gute Chancen, diesen Zustand in Kooperation mit den Landesmedienanstalten zu überwinden und mehr Chancengleichheit und unternehmerische Gestaltungsfreiheit für Netzbetreiber zu erzielen." Wolfgang Thaenert, Direktor der Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk, betonte das Interesse des Regulierers an der raschen Digitalisierung des Kabels. "Je schneller wir die analoge Kanalknappheit überwinden, desto besser".

Gleichzeitig räumte er einer bundesweiten Digitalisierung der terrestrischen Übertragung nur geringe Chancen ein: "Es gibt keine sprudelnden Geldtöpfe der Landesmedienanstalten, um einen flächendeckenden Umstieg auf DVB-T zu finanzieren."

Die Fragmentierung des deutschen Kabelnetzes solle durch die Kooperation der Netzbetreiber wettgemacht werden. So verwies Reiner Dienlin auf die erfolgreiche Umsetzung neuer Kooperationsmodelle für das Kabelnetz in NRW. Sie habe die erfolgreiche Vermarktung digitaler Fremdsprachenprogramme und die jüngsten Vertragsabschlüsse mit privaten Netzbetreibern, wie Tele Columbus und ewt, möglich gemacht.

Ernst Uhlig erinnerte an die langjährige erfolgreiche Kooperation zwischen Netzbetreibern und Wohnungswirtschaft, die die Etablierung des Kabels in Deutschland erst möglich gemacht habe. Gleichzeitig erteilte er eine Absage an Versuche, die Netzebene 3 durch alternative Einspeisemodelle zu substituieren. "Die Leistungen der Netzebene 3-Betreiber sind nicht ersetzbar. Ich bin davon überzeugt, dass Insellösungen im Kabel in Zukunft scheitern werden."

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Django 28. Jun 2003

HI! Wieso gibt'S doch schon! Noch nicht's von VDR gehört? DAnn kuck Dir das Teil mal an...

feliksss 26. Jun 2003

Aber warum sollte denn der Vermieter Geld investieren und eine Schüssel aufhängen? Das...

c.b. 26. Jun 2003

Hi Feliksss, tja, sorry, aber so falsch sind diese Zahlen nicht. Man möge sich, wenn man...

feliksss 26. Jun 2003

ganz so weit geht die Schmiererei dann doch nicht Typhoon, allerdings rechnest Du als...

c.b. 26. Jun 2003

Hi Typhoon, das hab ich echt nicht gewusst. Geht diese Schmiererei schon so weit? Ist ja...


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