Jabber kann in Firmennetzen Archivierungsfunktionen bieten

Instant Messaging bei Wertpapierhändlern absichern

Die offene Instant Messaging Plattform Jabber soll den Anforderungen der Association of Securities Dealers (NASD) entsprechen, die für amerikanische Wertpapierhändler eine Archivierung nicht nur sämtlicher E-Mails, sondern auch der Inhalte und Verbindungsdaten von Instant-Messaging-Systemen vorschreibt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Richtlinien der NASD sind auf Grund der Gefahr der Weitergabe von Insiderinformationen über elektronische Netzwerke entstanden und auch auf Instant Messenger ausgeweitet worden. Mit der Möglichkeit, auf die Verbindungsdaten und Textinhalte der an die Jabber-Installationen angeschlossenen bzw. freigegebenen Anwender zugreifen zu können, soll im Zweifelsfalle die Unschuld bzw. Schuld der Teilnehmer geklärt werden können.

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Das Unternehmen Jabber entwickelt und vermarktet mit Jabber ein Instant-Messaging-System, das mit Jabber.org als Open-Source-Lösung sowie in einer kommerziellen Version angeboten wird. Beide basieren auf dem eXtensible Messaging and Presence Protocol (XMPP), das seit Oktober 2002 den IETF-Working-Group-Status genießt und sich der Ratifizierung annähert.

Das Unternehmen gibt an, dass einige Mitglieder der Financial Instant Messaging Association (FIMA) das System lizenziert haben und dass zahlreiche weitere Unternehmen des Verbandes eine Lizenzierung prüfen.

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