Abo
  • Services:

Zeitung: Neue-ELSA-Mitarbeiter klagen Gehälter ein

Richterin berichtet von 40 bis 50 Klagen von Mitarbeitern des Unternehmens

Obwohl die Neue ELSA GmbH sich Ende Mai 2003 mittels eines potenziellen neuen Investors aus Finanznöten retten wollte, blieb eine Erfolgsverkündung seitdem aus. Am gestrigen 24. Juni 2003 berichtete die Aachener Zeitung, dass sich am Aachener Arbeitsgericht die Fälle häufen, in denen das Unternehmen von Mitarbeitern wegen ausbleibender Lohnzahlungen verklagt würde.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Aachener Zeitung zitiert eine Richterin vom Aachener Amtsgericht, nach deren Worten momentan sechs bis sieben Mal pro Woche Fälle verhandelt würden, in denen Mitarbeiter gegen die Neue Elsa GmbH klagen. Stets geht es dabei um noch ausstehende Gehaltszahlungen. In den vergangenen Wochen und Monaten habe es laut Schätzung der Richterin insgesamt 40 bis 50 dieser Verfahren gegeben.

Stellenmarkt
  1. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  2. Robert Bosch GmbH, Waiblingen

Alleine fünf Verfahren sind laut Zeitung Anfang dieser Woche hinzugekommen. Einer der Kläger sei ein mittlerweile nicht mehr beschäftigter Mann gewesen, zu dessen Gunsten die Richterin in Abwesenheit der Neue ELSA entschied und ein sofort vollstreckbares Urteil fällte, so die Zeitung. Ob er sein Geld bekomme, sei jedoch ungewiss, denn seit November 2002 habe es laut dem Ex-Mitarbeiter Zahlungsverzögerungen gegeben. Größtenteils wären die Dezember-Gehälter aus dem vergangenen Jahr erst im März und April 2003 ausgezahlt worden und nur ein Teil der etwa 80 Neue-ELSA-Angestellten hätte "bereits" das Januargehalt erhalten, zitiert die Zeitung den Kläger. Stattdessen gebe es auf wöchentlichen Betriebsratssitzungen nur Vertröstungen und Hinweise auf Investorengespräche.

Im Gespräch mit Golem.de hatte der Marketingleiter des Unternehmens, Bernd-Hendrik Nissing, im Mai 2003 ebenfalls auf kurz vor dem Abschluss stehende Investorengespräche hingewiesen und einen Bericht des WDR relativiert, nach dem die Neue ELSA GmbH in ernsten Schwierigkeiten stecke. Eine Gefahr für eine Insolvenz sah Nissing im Mai nicht, auch hätte es nur geringe Verzögerungen bei der Gehaltszahlung gegeben, man habe lediglich drei Monate lang geringere Gehälter in Absprache mit der Belegschaft ausgezahlt.

Einen Kommentar zum Bericht der Aachener Zeitung gab es seitens der Neuen ELSA GmbH noch nicht. Die Golem.de-Redaktion konnte Herrn Nissing bis Redaktionsschluss nicht erreichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 164,90€

frage(n) 26. Jun 2003

Wenn der einzige, der sich öffentlich äussert, der Marketingleiter ist (was ich ja auch...

CK (Golem.de) 26. Jun 2003

Herr Nissing fungiert derzeit als Pressesprecher, sein genauer Titel lautet aber...

freeedom 25. Jun 2003

also ich glaub das kannste dir selbst beantworten. Natuerlich hat es _keine_ Relevanz...

xofox 25. Jun 2003

Ich weiss nicht wovon du redest (kannstmir ja mal mitteilen). PS. Wer ist "ER"

frage(n) 25. Jun 2003

Fragen: 1. Welche (rechtliche) Relevanz haben eigentlich die Aussagen eines...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /