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Neue ATI-Chipsätze für PC und Notebook mit Radeon 9000

In Verbindung mit einer externen Grafikkarte mehr als zwei Displays ansteuerbar

ATI hat neue PC- und Notebook-Chipsätze angekündigt, auf denen sich auch ein um AGP 8X erweiterter Radeon-9000-Grafikchip findet. Damit liefert der kanadische Grafikchipproduzent nun auch für Desktop-Systeme den ersten integrierten Chipsatz, der dank programmierbaren Pixel- und Vertex-Shadern volle Unterstützung für DirectX-8-Effekte in 3D-Spielen mit sich bringt.

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Während der Radeon 9100 IGP seinen Einsatz in Desktop-Systemen finden soll, liefert ATI mit dem Mobility Radeon 9100 IGP seinen ersten Notebook-Chipsatz mit integriertem Grafikkern. Beide unterstützen laut ATI die Intel-Prozessoren Pentium 4, Celeron, Pentium 4 Processor-M und den - zur Centrino-Plattform zählenden - Pentium M. Offiziell wird bisher nur maximal der 533-MHz-Systembus von Intel unterstützt, es gibt jedoch Gerüchte, nach denen die Hardware bereits für den 800-MHz-Systembus ausgelegt ist; ATI und Intel sollen diesbezüglich noch in Lizenzverhandlungen sein. Die DVD-Wiedergabebeschleunigung und die Stromspartechnik der ATI-Chipsätze soll sowohl Desktop- und Notebook-PCs zugute kommen. ATI zufolge können die Chipsätze inkl. Grafikkern passiv gekühlt werden.

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Sowohl der Radeon 9100 IGP als auch der Mobility Radeon 9100 IGP erlauben schnelle Speicherzugriffe per Dual-Channel-128-Bit-Speicherschnittstelle, wobei maximal DDR400-SDRAM unterstützt wird, von dem sich die speicherlosen Grafikkerne der Chipsätze bis zu 128 MByte abzweigen können. In der Grafikleistung will ATI mit den integrierten Chipsätzen etwa zwischen der Radeon 9000 und der Radeon 9200 liegen - anders als es der Name vermuten lässt, sind die neuen Chips technisch nicht mit der Radeon 9100 oder 9200 (je zwei Vertex-Shader-Einheiten) aus dem Desktop-Bereich verwandt, sondern entsprechen einem um AGP 8X erweiterten Radeon 9000 (eine Vertex-Shader-Einheit) mit einem Kerntakt von etwa 200 MHz. ATI verspricht zumindest im 3DMark 03 eine bis zu dreimal höhere 3D-Leistung als bei konkurrierenden integrierten Chipsätzen - ein Seitenhieb auf Nvidias konkurrierende Nforce- und Nforce-2-Chipsätze.

Per AGP-8X-Unterstützung können entsprechende Mainboards auch um eine leistungsfähigere Grafikkarte erweitert werden. Damit sollen dann dank neuer "Surroundview"-Option gar drei oder mehr Bildschirme angesteuert werden können - obwohl diese Funktion auch beim Mobility Radeon 9100 IGP unterstützt wird, dürften entsprechende Notebooks in Ermangelung von entsprechenden PCI- oder AGP-Grafikkarten wohl erst einmal nicht zu erwarten sein. Die gleichzeitige Ansteuerung von drei Displays mittels einer DirectX-8-fähigen Grafikkarte bleibt übrigens bisher Matrox mit seinen leider noch recht teuren Parhelia-Produkten vorbehalten - weder ATI noch Nvidia bieten bisher entsprechende Produkte an.

Sowohl Radeon 9100 IGP als auch Mobility Radeon 9100 IGP werden per eigenem A-Link-Bus an ATIs IXP-Southbridge-Prozessoren angebunden. Diese bieten etwa Ethernet (3Com-Chip), 5.1-Kanal-Raumklang und USB-2.0-Unterstützung.

Radeon 9100 IGP und Mobility Radeon 9100 IGP sollen im Sommer 2003 ausgeliefert werden. Die Desktop-Version wollen ATI zufolge Asus, Compal, C.P. Technology, FIC, Gigabyte, Lite-On, MSI, Quanta, Shuttle und Sapphire für ihre Produkte nutzen.

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Markus 24. Jun 2003

Also ich weis nicht was du hast. In den Office NB's waren schon immer gute Chips drin...

Freuer!! 23. Jun 2003

Hey, ich freu mich auf die ersten Notebooks mit dem Chipsatz!!!!! Wenn dann die LowCost...

schoom 23. Jun 2003

Zitat aus deinem Artikel vom 24.04.2003 "Die restlichen Features scheinen nicht...

CK (Golem.de) 23. Jun 2003

Korrekt, ist aber keine DirectX-8-Grafikkarte, wenn ich mich recht entsinne. Gru...

schoom 23. Jun 2003

die neue matrox p-750 kann auch drei bildschirme bedienen. und ist mit 250 euro recht...


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