Abo
  • Services:

Linux im Wahlkampf: Microsoft fühlt sich angegriffen

Microsoft dürfe auch Linux in München installieren

Nach der Entscheidung des Münchner Stadtrats, 14.000 Verwaltungscomputer auf das Open-Source-Betriebssystem Linux umzustellen, wirbt die Münchner SPD-Landtagsabgeordnete Monica Lochner-Fischer auf einem Wahlplakat mit dem Slogan "Mehr Linux - mehr Freiheit".

Artikel veröffentlicht am ,

Der Stein des Anstoßes
Der Stein des Anstoßes
Die Firma Microsoft, die ihren Deutschlandsitz bei München hat und im Ringen um den Großauftrag unterlegen war, fühlt sich nach Angaben von Firmensprecher Hans-Jürgen Croissant "politisch angegriffen". Croissant sagte dem Nachrichtenmagazin Focus: "Das ist, als würde man hier plakatieren: 'Kauft mehr DaimlerChrysler'. Unsere 1.100 Mitarbeiter, von denen viele im Wahlkreis von Frau Lochner-Fischer wohnen, werden damit im Grunde als unwillkommen hingestellt. Ich lade die Abgeordnete ein, uns zu besuchen und zu erklären, was sie gegen Microsoft hat", so der Microsoft-Firmensprecher weiter.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Waiblingen
  2. Software AG, Darmstadt

Lochner-Fischer sagte Focus, sie wolle die Microsoft-Mitarbeiter "nicht persönlich angreifen". "Die könnten sich aber schon mit ihrer Firma auseinander setzen, die sich in der Vergangenheit wenig offen gezeigt hat."

Auf der Website von Frau Lochner steht zu lesen:

"Die Entscheidung der Stadt München war also eine Entscheidung
für mehr Freiheit bei der Auswahl von Herstellern, Anbietern und Programmen
für mehr Arbeitsplätze und Arbeitsplatzsicherheit in München und Bayern
für mehr Wettbewerb auf dem Softwaremarkt."

Zudem könne sich auch Microsoft um den anstehenden Auftrag bewerben und das Konkurrenzprodukt Linux installieren, so die etwas hämische Abschlussbemerkung von Lochner-Fischer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

eifelbauer 21. Jul 2003

meld mich auch! eifelbauer@gmx.li bitte mal melden! danke

zeroK 28. Jun 2003

Kommunistische Parteien äussern sich schon mal aus Prinzip zur Marktwirtschaft ;-)

Mary 28. Jun 2003

Ich glaube das würden viele gerne tun. Nur leider ist die Unterstützung für gewisse...

El Nuntius 24. Jun 2003

Hintertüren sind bisher in Linux keine bekannt. Aber wenn es welche gäbe wäre es, da...

Pfff 24. Jun 2003

Tja, TCPA lässt grüßen ...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /