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DFN entwickelt Peer-To-Peer-Suchmaschine

Science-To-Science: P2P-Net auf Basis das Gigabit-Wissenschaftsnetzes G-WiN

Der vom DFN-Verein mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Peer-To-Peer-Dienst für den Austausch wissenschaftlicher Dokumente "Science-To-Science" soll ab 1. Juli 2003 in einer Beta-Version zur Verfügung stehen. Das Projekt soll die Machbarkeit eines Peer-To-Peer-basierten Dienstes zum Austausch wissenschaftlicher Informationen auf Grundlage des Gigabit-Wissenschaftsnetzes (G-WiN) untersuchen und prototypisch implementieren.

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Durchgeführt wird das Projekt von der Berliner neofonie GmbH. Zwar basiert Science-To-Science (S2S) auf einem Netzwerk von Peers, anders als beispielsweise Gnutella oder Kazaa unterscheidet Science-To-Science aber zwischen Provider- und Consumer-Peers. Das heißt, dass nicht jeder Nutzer selbst Inhalte im Peer-To-Peer-Netzwerk anbieten muss. Die Suche erfolgt bei S2S nicht allein in den Namen der erfassten Dateien, sondern im Volltext und den Metadaten der erfassten wissenschaftlichen Dokumente. Dabei setzt S2S auf Suns JXTA auf.

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Entschließt sich eine wissenschaftliche Einrichtung oder eine Arbeitsgruppe, selbst Anbieter von Inhalten zu werden, macht sie die in ihrem lokalen Netz vorhandenen Dokumente durch die Installation eines Provider-Peers für die Nutzer des Dienstes such- und ladbar.

Die Nutzung von S2S mittels eines "Consumer Peers" ermöglicht die Suche und den Download von Dateien. Über einen zentral betriebenen Web-basierten Consumer-Peer ist die Nutzung des Dienstes als "Consumer" auch ohne Installation von Software mit Hilfe eines herkömmlichen Web-Browsers möglich. Auch für Java-fähige mobile Endgeräte sollen prototypische Consumer Peers entwickelt werden.

Zur Beschleunigung der Suchanfragen und des Datentransfers dienen spezielle "Hub Peers" im Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN. Diese fungieren als Schaltstelle und bündeln den Austausch von Suchanfragen, Suchergebnissen und Dokumenten.

Dabei soll für die Wissenschaft ein besonderer Nutzen durch S2S entstehen, da die Provider Peers in den Einrichtungen auch Datenbankinhalte und häufig aktualisierte Dokumente auffindbar und verfügbar machen. So sammelt der in S2S eingesetzte Such-Roboter Dokumente in dafür freigegebenen Dateisystemen, auf FTP-Servern und Web-Servern. Automatisch erstellte lokale Volltextindizes der gefundenen Dokumente werden bei Änderungen am Dokumentenbestand zeitnah aktualisiert. Wissenschaftlern soll so zusätzlicher Aufwand bei der Publikation von wissenschaftlichen Informationen innerhalb des S2S-Netzwerks erspart bleiben.

Seit Anfang Juni 2003 können sich interessierte wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Einrichtungen als Beta-Tester von Science-To-Science registrieren. Ein Anmeldeformular findet sich im Web. Von Juli 2003 bis zum Jahresende soll das System auf seine Leistungsfähigkeit und Stabilität in der Praxis getestet und eine Version für den Pilotbetrieb fertig gestellt werden. Die Nutzung des Dienstes ist in dieser Zeit nur für angemeldete Beta-Tester möglich. Ab 2004 soll die S2S Peer Software dann im Pilotbetrieb allen wissenschaftlichen Einrichtungen im Rahmen des S2S-Projekts kostenlos zur Verfügung stehen.

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Geek 20. Jun 2003

Wohl kaum, denn es wird wohl im G-WiN zugänglich sein, und nicht jeder kann dateien...

jan schreier 20. Jun 2003

nicht immer gleich das schlechteste in allem sehen. wieso soll ich darüber derartiges...

Cookie 20. Jun 2003

das ist imho staatlich subventionierung von urheberrechtsverstößen. denn am ende wird ja...


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