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Nintendo gewinnt Urheberrechtsstreit gegen Lik Sang (Update)

Sammelklage von Nintendo, Microsoft und Sony in drei Verfahren geteilt

Die ehemalige Geschäftsleitung des nun in anderen Händen befindlichen asiatischen Videospielzubehör-Versenders Lik Sang hat ein Ende letzten Jahres durch Nintendo angestrengtes Gerichtsverfahren verloren. Dabei ging es um den Verkauf eines "Flash Advance Linker" getauften Produkts, das ein Auslesen von Game-Boy-Advance-Software auf Speicherkarten und somit ein unerlaubtes Vervielfältigen der Spiele ermöglichte. Mittlerweile gibt es auch eine Stellungnahme seitens des Lik-Sang-Gründers Alex Kampl, der Nintendo und das zuständige Gericht seinerseits hart angeht.

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Der zuständige Richter, William Waung vom Obersten Gerichtshof in Hongkong, hat laut einer Nintendo-Pressemitteilung zu Gunsten Nintendo Co. Ltd und Nintendo of America Inc. entschieden. Demnach müsste Lik Sang International Limited, deren Geschäftsführer Nils Ahlswede und Alexander Peter Kampl sowie Visoly Limited - Entwickler des Flash Advance Linker - eine Vorauszahlung von 5 Millionen Hongkong-Dollar an Nintendo leisten, was umgerechnet rund 548.000 Euro entspricht. Zudem müssten Nintendos Gerichtskosten übernommen werden - die endgültige Schadensersatz-Summe, die von Lik Sang und Visoly getragen werden muss, soll noch bestimmt werden.

Inhalt:
  1. Nintendo gewinnt Urheberrechtsstreit gegen Lik Sang (Update)
  2. Nintendo gewinnt Urheberrechtsstreit gegen Lik Sang (Update)

Das Urheberrecht in Hongkong verbietet es laut Nintendo, Videospiel-Kopiergeräte zu verkaufen, die zum Erstellen von illegalen Spielekopien verwendet werden können. Auf dieser Basis habe das Gericht zu Gunsten von Nintendo entschieden, um die weltweite Verbreitung von GBA-Raubkopien zu verhindern. Dabei richte sich besagtes Urheberrecht nicht an die Raubkopierer, sondern an die Personen, welche die Mittel zum Erstellen von Raubkopien anbieten.

"Wie bei Drogen, ist es [das Gesetz, Anm. der Redaktion] nicht an den Drogenabhängigen gerichtet, sondern an den Drogendealer", so die etwas überzogen wirkende Analogie des Richters. Waung weiter: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass [die Produkte] sich wie warme Semmeln verkaufen, weil sie die Mittel lieferten, um die in den Game Boy Steckmodulen befindlichen Spiele [...] von den Klägern (Nintendo) zu stehlen und dann die gestohlenen Spiele illegal in die Flash-Karte der Angeklagten zu packen."

Dieses Urteil folgt einem Durchsuchungsbefehl gegen Lik Sang, den das Gericht im September 2002 auf Antrag von Nintendo, Microsoft und Sony aussprach. Seitdem habe man alle urheberrechtsverletzenden Produkte und belastende Geschäftsunterlagen von Lik Sang konfiszieren dürfen, woraus sich Nintendo zufolge weitere Gerichtsverfahren gegen Hersteller und Distributoren ableiten könnten. Zudem hatte das Gericht Lik Sang Internationals Geschäftskonten einfrieren lassen. Kurze Zeit nach der Durchsuchung seiner Geschäftsräume stellte Lik Sang den Vertrieb des Flash Advance Linker und von Mod-Chips ein. Die von Nintendo, Microsoft und Sony im letzten Jahr gestartete Sammelklage gegen Lik Sang, die einen Verkauf von Mod-Chips und Ähnlichem stoppen sollte, wurde in drei Verfahren getrennt.

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Zoth-Ommog 23. Jun 2003

Entweder hab' ich auf Grund von Schlafmangel ernsthafte Probleme mit der deutschen...

Bibbl 23. Jun 2003

Bitte? Bei mir gehen alle meine NES Spiele noch. Ich spiele sie auch regelmässig. Hat...

p h o s m o 22. Jun 2003

;D Wesentlich mehr gesucht ist der Sinn Deiner Behauptung... ;D Es ist idiotisch alle...

Herbert 22. Jun 2003

Warum gibt Nintendo dann nicht lebenslange garantie, wenn das gesucht ist? Ausserdem...

bodybag 22. Jun 2003

das argument ist gesucht und das weisst du ganz genau


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