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Comtech erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Mutter MobilCom

Comtech-Märtens: MobilCom mitverantwortlich für Comtech-Insolvenz

Einen Großteil der Schuld für die Insolvenz der Comtech-Gruppe schiebt Michael Märtens, Comtech-Geschäftsführer und Eigentümer, der ehemaligen Mutter MobilCom zu. Nachdem sein Unternehmen Trend-e-Pak die Comtech-Handelskette zum 1. August 2002 übernommen hatte, habe ihm MobilCom wichtige Unterlagen vorenthalten, kritisiert Märtens im Interview mit der IT-Zeitschrift ComputerPartner in der Ausgabe 25/2003.

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So habe der Telekommunikationskonzern nie eine Schlussbilanz vorgelegt. Märtens: "Ohne Schlussbilanz kann man keine Eröffnungsbilanz erstellen und auch keine Jahresbilanz. Und ohne Unterlagen gibt es natürlich auch keine Kredite."

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Auch das größte geplante Projekt, die Übernahme von 150 deutschen T-Punkt-Filialen durch Comtech, sei in der Folge am mangelnden Geldfluss gescheitert. Seit Oktober 2002 habe er mit der Telekom verhandelt, erzählte Märtens gegenüber ComputerPartner. Man sei sich einig gewesen, hätte ein gemeinsames Logo und Einrichtungen entworfen und sogar schon gemeinsame Läden angemietet.

Noch offen sei lediglich gewesen, so Märtens weiter, in welcher Form man die gemeinsamen Shops betreiben wollte: ob als Kooperation, Franchise-System oder als neue Firma. Sicher ist sich der Comtech-Inhaber dagegen, dass das Konzept zur Verknüpfung von Telekommunikations- und PC-Handel 1.000 Arbeitsplätze hätte retten können. Laut Märtens will die Telekom diese Filialen angeblich schließen, falls sich kein Investor oder Partner dafür findet.

Letztlich habe die Telekom jedoch dem neuen Partner nicht über die Ebbe in der Kasse hinweghelfen wollen. "Natürlich wären wir eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die MobilCom gewesen", bestätigte Märtens. Die Telekom wollte die gemeinsamen Pläne gegenüber ComputerPartner weder bestätigen noch dementieren.

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