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Schlag gegen Filmpiraterie - 16.000 DVDs beschlagnahmt

Europaweit operierender Ring von Wirtschaftskriminellen aufgedeckt

Kriminalbeamte haben in der 23. Kalenderwoche 2003 in Hannover bei einem 47-jährigen Videothekenbetreiber ostasiatischer Abstammung 16.000 DVDs mit Raubkopien neuester Kinofilme beschlagnahmt, darunter befanden sich Filme wie Matrix Reloaded, X-Man II, Dreamcatcher und Harry Potter II.

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Unter den gefundenen DVDs befinden sich auch Filme, die erst im Dezember 2003 in die deutschen Kinos kommen sollen. Allein der materielle Schaden beträgt ca. eine Million Euro. Nach Auskunft der GVU und ihrer Partnerorganisation FACT in England konnte aus eigenen Ermittlungsarbeiten die Verbindung des Tatverdächtigen zu einem europaweit operierenden Ring von Wirtschaftskriminellen hergestellt werden. Auch deshalb handelt es sich um den bundesweit bislang größten Schlag gegen Raubkopierer, die aktuelle Kinofilme auf DVD illegal verbreiten.

Ein Teil der sicher gestellten DVDs
Ein Teil der sicher gestellten DVDs
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Zeugenhinweise brachten die Fahnder auf die Spur des Asiaten, der eine "Internetvideothek" an der Vahrenwalder Straße in Hannover betreibt. In unterschiedlichen Abständen hatte der Beschuldigte Lieferungen aus Hongkong bekommen.

Im Laufe der Ermittlungen wurde bekannt, dass vor kurzem drei Pakete nach London verschickt werden sollten. Diese Sendung konnte von den Beamten beschlagnahmt werden. Hierbei handelt es sich um Raubkopien von aktuellen Kinofilmen auf DVDs.

Am 11.06.2003 durchsuchten die Beamten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover die Geschäftsräume und die Privatwohnung des Betreibers. Neben weiteren Raub-DVDs wurden auch so genannte Master für Kopieranstalten beschlagnahmt. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie deren Herkunft ist noch nicht abgeschlossen.

Die DVDs waren offensichtlich für den englischen Markt bestimmt. Daher findet eine Zusammenarbeit mit dem New Scotland Yard und der dortigen FACT in London statt. Die Abteilung zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Ermittlungsergebnis der Beamten in Großbritannien steht bis dato noch aus.



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