Intel: In 15 Monaten über eine Million Chipsätze verkauft
Ende 2002 wurde die Chipsatzfamilie um neue Workstation-Chipsets, den Intel E7205 (für Workstations im Einstiegssegment mit einem Prozessor auf Basis des Intel-Pentium-4-Prozessors) sowie den Intel E7505 (für Workstations mit Intel-Xeon-Prozessoren) erweitert. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch die Markteinführung des Intel-E7501-Chipsatzes für Zwei-Wege-Server auf Basis der Intel-Xeon-Prozessoren mit einem 533-MHz-Front-Side-Bus. Zudem bietet Intel den Chipsatz E8870 auch für Serverlösungen auf Basis von Intel-Itanium-Prozessoren an.
Zum Herbst 2003 stellt Intel einen neuen Chipsatz für das Business-Segment mit dem Codenamen "Canterwood-ES" vor. Einsatzgebiet sind Ein-Prozessor-Serversysteme auf Basis des Intel-Pentium-4-Prozessors. Der Canterwood-ES soll dabei viele Funktionen und Vorteile des Intel-875P-Chipsatzes bieten, den Intel im April 2003 vorstellte.
Im kommenden Jahr präsentiert das Unternehmen neue Chipsätze für Server auf Basis des Intel Xeon Prozessors MP (Code-Name "Twin Castle") sowie für Zwei-Wege-Server basierend auf dem Intel-Xeon-Prozessor (Code-Name "Lindenhurst"). Es sollen die ersten Chipsets der Branche mit PCI-Express- und DDR2-Memory-Technologie sein. PCI-Express ist eine serielle Hochgeschwindigkeits-Point-to-Point-I/O-Verbindung für den Datentransport in Serversysteme. DDR2 ist die Speichertechnologie für die kommende Generation von Rechnern und soll auch in der Lage sein, höhere Spitzenbandbreiten in Netzwerken zu bearbeiten. Darüber hinaus bietet die DDR2-Technologie ein wesentlich besseres thermisches Verhalten der Komponenten. Intel will ebenso Serverboards ( mit den Codenamen "Alief", "Brandon", "Sun Prairie" und "Jarrell") mit diesen Chipsets validiert vorstellen.