• IT-Karriere:
  • Services:

SCO: AIX ist jetzt ein unautorisiertes Derivat von Unix

Klage gegen IBM erweitert - einstweilige Verfügung soll Vertrieb von AIX stoppen

Nach Ablauf einer Frist von 100 Tagen kündigte SCO im Streit mit IBM an, IBM das Recht zu entziehen, sein Unix-basiertes Betriebssystem AIX weiter zu verbreiten. Zudem reichte SCO eine erweiterte Klage gegen IBM ein, einschließlich eines Antrags auf eine einstweilige Verfügung, in dem SCO von IBM die Rückgabe aller Kopien des UNIX-System-V-Quelltextes sowie den sofortigen Stopp des Vertriebs von AIX fordert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die SCO Group untersagt IBM, Produkte, die Modifikationen des UNIX System V sind, zu entwickeln oder zu vertreiben. Damit stützt sich SCO auf eine Vereinbarung zwischen IBM und AT&T aus dem Jahre 1985, in der die Lizenzierung von UNIX durch IBM geregelt ist. Darin ist laut SCO das Recht zur Kündigung festgehalten, sollte IBM gegen den Vertrag verstoßen. Dies ist nach Meinung von SCO der Fall, wirft SCO IBM doch vor, unerlaubt Teile von UNIX in Linux integriert zu haben. Damit habe IBM aber nicht nur gegen den Vertrag mit AT&T verstoßen, sondern SCO darüber hinaus durch die Stärkung von Linux weiteren Schaden zugefügt.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main
  2. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau

"SCO hat das Recht, den Vertrag mit IBM zu beenden und IBM das Recht zu entziehen, AIX zu nutzen und zu vertreiben. Heute ist AIX ein unautorisiertes Derivat des UNIX-System-V-Betriebssystem-Quelltextes und seine User nutzen es ab jetzt ohne eine valide Grundlage", so Mark J. Heise von der Kanzlei Boies, Schiller & Flexner, die SCO vertritt.

Seinen Forderungen will SCO zum einen zudem mit einer einstweiligen Verfügung Nachdruck verleihen, zum anderen durch eine Erweiterung der ursprünglichen Klage. Der Schaden von SCO erhöhe sich seit Ablauf der Frist, denn mit seinem AIX-Geschäft, das ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar aufweist, schade IBM seit Ablauf der Frist am Freitag SCO. Seine Schadensersatzforderungen erhöhte SCO dabei nun auf mindestens drei Milliarden US-Dollar.

IBM wies derweil SCOs erneute Vorwürfe zurück. SCO versuche nur, Angst, Unsicherheit und Zweifel unter IBMs Kunden und in der Open-Source-Community zu säen. "IBMs Unix-Lizenz ist unwiderruflich, unbefristet und vollständig bezahlt. Sie kann nicht beendet werden. IBM wird sich energisch verteidigen. Die Angelegenheit wird im normalen rechtlichen Verfahren geklärt", so IBM.

Man will zudem entgegen den Forderungen von CP AIX weiterhin ausliefern und entsprechenden Support leisten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Asus XG248Q LED-Monitor 389,00€ (Bestpreis!), Emtec SSD 120 GB 15,79€, Xiaomi...
  2. (u.a. Samsung Galaxy Tab A für 195,00€, Huawei MediaPad M5 Lite für 189,00€, Lenovo Tab E10...
  3. 899,00€ (Bestpreis!)
  4. 99,99€

Michael 14. Jul 2003

Ja? Läuft es auch von alleine? Sind die ganzen Linuxbetreuer viel billiger als die...

Empire 14. Jul 2003

Am besten Linux, das ist Sicher, Kostenfrei, Stabil und ein System für die Zukunft.

nonobono 19. Jun 2003

Komm einfach auf ein Bier rüber oder schick Deine Offline-Kommunikations-Adresse an der...

Michael 19. Jun 2003

Deine Einwände 1+2: Voll einverstanden. Das denke ich nicht. Unsere großen Lehrer in der...

nonobono 19. Jun 2003

Ja, das ist richtig, es gibt viele andere Wege. Da stimme ich Dir zu. Weiterdenkend...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
    Amazon hängt Google ab

    Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
    2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
    3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

      •  /