Neue CompactFlash-Spezifikation verabschiedet (Update)
Version 2.0 erhöht die CompactFlash-Interface-Datentransferrate von 8 MByte pro Sekunde auf 16 MByte pro Sekunde und bleibt dennoch abwärtskompatibel zum etablierten Standard. Ältere Hostsysteme sollen mit entsprechenden 2.0-CF-Karten mit 8 MByte pro Sekunde arbeiten können und umgekehrt sollen langsame CF-Karten mit 2.0-Hostsystemen kommunizieren. Die Spezifikation kann auf der Website der CompactFlash Association heruntergeladen werden.
Obwohl beispielsweise Flash-Speicher nur mit Datentransferraten von 5 bis 7 MByte pro Sekunde arbeiten, hat man sich entschlossen, den Bus entsprechend schnell zu gestalten, um künftigen Entwicklungen nicht im Wege zu stehen, heißt es von der CompactFlash Association.
Ende 2003 soll noch ein DMA-Interface-Modus und im Jahre 2004 Ultra DMA 33 hinzukommen. Der DMA-Modus soll die Prozessoren entlasten, während das Ultra DMA 33 Interface die Datentransferrate ein weiteres Mal auf 33 MByte pro Sekunde hochschrauben soll, was damit vor allem für schnellere CF-Festplatten ideal wäre.
Nachtrag vom 17. Juni 2003 um 15:40 Uhr:
Wie einige Golem.de-Leser bereits richtig vermuteten, ist uns ein Fehler bei der Datenrate unterlaufen. Anstelle von MBit handelt es sich in der Tat um MByte – was auch deutlich realistischer klingt. Der Fehler ist nun korrigiert.



