Düsseldorf baut frei zugängliches WLAN
Das System soll die Brücke zwischen WLAN und Internet schlagen und ist dabei gleichzeitig an die Abrechnungsprogramme der Dienstleister angeschlossen. So können ISPs und Mobilfunkbetreiber die Gebühren für das drahtlose Surfen mit ihren jeweiligen Kunden abrechnen.
Das System erkennt den Kunden bei der Einwahl und übermittelt dessen Abrechnungsdaten minutengenau an den Internet Provider. Dieser stellt dann die im Internet verbrachte Zeit in Rechnung. Kunden von T-Online sollen sich beispielsweise in Düsseldorf mit ihren persönlichen Zugangsdaten per WLAN einwählen können; die Abrechnung erfolgt wie gewohnt über die Telefonrechnung der Deutschen Telekom.
Wer noch keinen Vertrag mit einem Dienstleister abgeschlossen hat, kann sich auch einen Gutschein für die gewünschte Surfdauer kaufen und anschließend mittels Passwort und Anschlusskennung auf das Netz zugreifen.
Alle Bewohner der Stadt sollen zudem die kommunale Webseite www.duesseldorf.de(öffnet im neuen Fenster) kostenfrei über das WLAN abrufen können. Ein Filter soll dafür sorgen, dass Jugendlichen der Zugriff auf bestimmte Web-Inhalte verwehrt wird.
"Düsseldorfs Schulen verfügen für den Unterricht bereits alle über einen schnellen Anschluss ins Internet" , sagt Dr. Wolfgang Nieburg, Leiter der Koordinationsstelle Medienwirtschaft der Stadt Düsseldorf. "Eine ideale Voraussetzung, um hier auch die WLAN-Stationen bereitzustellen." Betrieben werden diese von der Telekom-Festnetzsparte T-Com.



