• IT-Karriere:
  • Services:

Angetestet: GeForceFX 5900 Ultra gegen Radeon 9800 Pro

In der Grafik- und Treiberqualität lässt sich subjektiv nur sagen, dass die Kontrahenten sich nicht viel nehmen: Alle bieten eine ordentliche Kantenglättung, zeigen keine bis wenige Grafikfehler und waren problemlos zu betreiben. Lediglich Nvidia scheint in letzter Zeit einige Funktionen auszuprobieren, die noch nicht ganz ausgereift sind und mitunter für Probleme sorgen können. Alle vier Karten mussten mit Hilfe des PC-Netzteils direkt mit Strom versorgt werden, die GeForceFX-Karten belegen - im Gegensatz zur ATI-Konkurrenz - den benachbarten PCI-Steckplatz gleich mit. Die schon geräuschgedämmte Leadtek-GeForceFX-5800-Ultra machte im Test den meisten Krach, wenn sie nicht heruntergetaktet im 2D-Modus lief. Die Standard-GeForceFX-5800-Ultra-Designs übertreffen das jedoch noch deutlich, so dass man Leadtek durchaus Respekt für die gelungene Geräuschdämmung zollen muss.

Stellenmarkt
  1. Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Raum Heilbronn
  2. Fiducia & GAD IT AG, Karlsruhe, München, Münster

Fazit:
Es fällt schwer, eine konkrete Empfehlung für einen der Kontrahenten auszusprechen - insbesondere da sich im Moment noch kaum Spiele auf dem Markt befinden, welche die Effekte der auf Microsofts Grafikschnittstelle DirectX 9 optimierten High-End-Grafikprozessoren ausnutzen. Nvidia ist mit der GeForceFX 5900 Ultra definitiv das Comeback gelungen und hat die Probleme der GeForceFX-5800-Ultra-Chips - z.B. die Begrenzung auf ein 128-Bit-Speicher-Interface und die enorme Hitze- und Lautstärkeentwicklung - offenbar ausgebügelt. Auch im Bereich Kantenglättung hat Nvidia mehr Leistung aus der GeForceFX-Architektur herausgeholt. Wer jedoch erwartet, dass die GeForceFX 5900 Ultra nun der große Überflieger ist und die Radeon 9800 Pro in jeder Hinsicht übertrumpfen kann, der irrt nach jetzigem Kenntnisstand. Die Radeon 9800 Pro mit 128 MByte (zwischen 420,- und 450,- Euro) und 256 MByte scheint sich recht gut gegen Nvidias neues Topmodell (Karten kosten merklich über 550,- Euro) für gut betuchte Kunden behaupten zu können. Zumal die Karten der ATI-Partner bereits seit über zwei Monaten erhältlich sind, die Preise bereits sinken und die GeForceFX-5900-Ultra-Grafikkarten anfangs - auch wegen des für große Texturmengen und hohe Kantenglättungs-Stufen durchaus interessanten 256 MByte-Speicherausbaus - deutlich teurer sein werden.

Radeon 9800 Pro mit 256 MByte - Harte Konkurrenz für GeForceFX 5900 Ultra
Radeon 9800 Pro mit 256 MByte - Harte Konkurrenz für GeForceFX 5900 Ultra

Radeon-9800-Pro-Karten mit 256 MByte gibt es zwar von ATI (nur in den USA/Kanada), aber noch nicht von den ATI-Partnern. Bei derzeitigem Stand scheint es ratsam zu sein, mehr nach dem Preis und der Verfügbarkeit zu schauen, so dass die gegen Ende Juni 2003 auf den Markt kommenden GeForceFX-5900-Ultra-Grafikkarten von Nvidias Partnern erst ab Juli/August 2003 preislich eine attraktive Konkurrenz zur Radeon 9800 Pro werden dürften. Wer sparen will, kann derzeit übrigens auch mit der gerade Stück für Stück von der Radeon-9800-Pro abgelösten Radeon 9700 Pro glücklich werden - hier beginnen die Preise nämlich mittlerweile schon bei 325,- Euro bei einer immer noch sehr attraktiven Leistung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Angetestet: GeForceFX 5900 Ultra gegen Radeon 9800 Pro
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Caleb 07. Okt 2003

noch ein vergleich, wo die gainward 1200 knapp besser abschneidet als eine 9800... http...

xoic 07. Okt 2003

Wenn Gainward nun noch R9800-Karten bauen würde, wäre alles in Butter ... :)

Caleb 07. Okt 2003

lest euch mal folgenden vergleich von k-hardware.de durch... dann werdet ihr feststellen...

X-1-ALPHA 13. Aug 2003

Fast jeder aber nur wenn du Vertikale Syncronisation aus stellst das heißt nämlich das...

Jocholus 11. Aug 2003

eigentlich kein Problem so mit den fps, nur welcher Monitor zeigt mir das bei hohen...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /