Nokia liefert erstes UMTS-Handy an Netzbetreiber

Netzbetreiber können das Gerät wahlweise mit dem WCDMA-Protokoll (WCDMA = Wideband Code Division Multiple Access) ausrüsten oder zusätzlich noch die DualBand-Funktion verwenden, um das Gerät auch in den herkömmlichen GSM-Netzen mit 900 und 1.800 MHz einsetzen zu können. Dabei verspricht Nokia einen reibungslosen Wechsel zwischen einem WCDMA- und einem GSM-Netz.
Das GSM/WCDMA-Handy bietet polyphone Klingeltöne, eine Java-Engine, GPRS sowie die Unterstützung von WAP 1.2.1 und einen dynamischen Speicher von 7 MByte. Eine integrierte, elektronische Brieftasche soll die Bestellung von Waren über das Handy ermöglichen. Für die Datenverbindung besitzt das Mobiltelefon einen USB-Anschluss, eine Infrarot-Schnittstelle sowie einen Bluetooth-Chip. Die mitgelieferte PC Suite Software soll einen Datenaustausch zwischen Windows-PC und Handy garantieren.
Nokia vereinte im 141 Gramm leichten 6650 die GSM- und WCDMA-Technik in einem Chip, was lange Sprech- und Stand-by-Zeiten ermöglichen soll. Doch mehr als rund 2,5 Stunden Gesprächszeit schafft das Gerät nicht, immerhin soll es dafür im Empfangsmodus 14 Tage durchhalten. Das UMTS-Protokoll WCDMA ermöglicht durch erhöhte Bandbreiten, eine höhere Datenübertragungsrate und verbesserte Roaming-Funktionen eine schnellere und flexiblere Nutzung mobiler Dienste, verspricht Nokia.